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Ubuntu (8.04 LTS) Mailserver mit Postfix, Dovecot und Getmail

Mailboxes

Heute gibts mal wieder ein kleines Tutorial. Viele haben angefragt wann denn endlich das Mailserver-Tutorial auch für Hardy verfügbar ist, und was soll ich sagen...hier ist es: Heute richten wir einen Mailserver auf Ubuntu Hardy Heron (8.04 LTS) mit Hilfe von Postfix, Dovecot, Getmail. Doch zunächst eine kleine Übersicht wer im Konzert welches Instrument spielt:

Diagramm lokaler Mailserver

Um das Bild mal in einen alltäglichen Vorfall zu implementieren mal das folgende Beispiel:
Jemand schickt euch eine E-Mail an eure Adresse . Diese landet auf dem Server eures Providers (ProviderPOP3). Getmail, welches auf unserem Server installiert ist fragt die Mail ab und transferiert sie vom Provider-Server auf den lokalen Server und schiebt sie in das Mail-Verzeichnis des zugehörigen Benutzers. Der Benutzer fragt nun mit seinem Mail-Client (Thunderbird, Evolution, Outlook etc.) beim lokalen Server nach ob neue Mails für ihn gekommen sind und Dovecot liefert ihm die eingegangene Mail entweder per POP3 oder IMAP aus. Nachdem der Benutzer die Mail gelesen hat, will darauf antworten. Nach dem Klick auf "Senden" im Mail-Client empfängt Postfix die Mail und leitet sie an den Server beim Provider weiter (Provider-SMTP) der die Mail dann an sein endgültiges Ziel bringt.

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Ubuntu 8.04 Server Tutorial als PDF[Hardy Heron]

ACHTUNG: Eine aktualisierte Variante dieses Tutorials findet sich unter http://zeroathome.de/serverguide

Meine Tutorials zum Thema Linux-Server haben mittlerweile schon ganz gut die Runde gemacht, wie ich höre. Da hab ich mir gedacht, es wird langsam mal Zeit für eine Aktualisierung für die Verwendung unter Ubuntu 8.04. Und wo ich gerade dabei war hab ich das ganze in eine PDF verpackt. Im Klartext heißt das: Das neue Tutorial wird nur noch in PDF-Form erhältlich sein (das alte bleibt natürlich hier auf der Seite hiererhalten). Da ich gerade erst angefangen habe die alten Artikel an die neue Ubuntu-Version anzupassen (viele Anpassungen sind es auf den ersten Blick nicht, aber der Teufel steckt im Detail), ist die aktuelle Versionsnummer des PDFs erstmal 0.6 und als Beta deklariert. Beta aber hauptsächlich deshalb weil noch einige Sachen fehlen. Die bereits enthaltenen Teile habe ich heute nochmal gründlich getestet, was aber natürlich nicht heißt das keine Fehler enthalten sein können. Daher bitte ich bei Auffinden von Fehlern diese mir mitzuteilen, damit ich diese ausbügeln kann. Zur Zeit enthalten sind:

  • Bebilderte Installationsanleitung
  • Grundeinrichtung des Netzwerks, der Benutzer und des OpenSSH-Servers
  • Einrichtung eines Samba-Servers, NFS-Servers
  • Einrichtung eines LAMP-Servers inkl. WebDAV

Geplant sind auf jeden Fall noch:

  • FTP
  • Mailserver
  • DAAP-Mediaserver

Falls euch der Guide gefällt, tut euch keinen Zwang an mir ein kühles Getränk in der warmen Jahreszeit zu spendieren: Flattr this

Das Dokument steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland Lizenz. Anfragen für weitergehende Erlaubnisse bitte über das Kontaktformular, per Mail (zero@zerathome.de) oder Jabber (zeroathome@jabber.ccc.de).

Creative Commons License

Linux Server fürs Eigenheim – Server nach Wunsch

server tutorialWillkommen zur neuen Serie hier auf zeroathome.de, mein Name ist Enie van de Meiklokjes und sie sehen 'Server nach Wunsch'. Die Serie wird sich mit der Einrichtung eines Linux-Servers auf Basis von Xubuntu-Linux beschäftigen. In diesem ersten Teil werden die minimalen Anforderungen und die Installation des Servers beschrieben.

Mindestanforderungen:

  • 500Mhz Prozessor - Es geht auch weniger, ist aber nicht wirklich zu empfehlen.
  • 256MB RAM - kann man auf eine grafische Benutzeroberfläche verzichten reichen auch 128MB
  • Netzwerkkarte 100MBit
  • Druckerschnittstelle(n) (für euren Drucker passend)
  • 5-10 GB Festplatte - für das System
  • beliebig viele, beliebig große Festplatten zur Datenspeicherung

mehr brauchts eigentlich nicht für unseren Server.

Was wird er können?

Er lässt sich starten und fährt hoch! - hoffentlich

Drucken aus dem Netzwerk auf einen an den Server angeschlossenen Drucker - sofern für diesen Treiber für Linux existieren

Erstellen von PDF-Dokumenten über einen virtuellen Drucker

Dateifreigaben für das Netzwerk zur Datenspeicherung oder für Backups

Download über Bit-Torrent mit schicker Web-Oberfläche

Weiter nach der Werbung 🙂

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