Archiv der Kategorie: opensource

Linux – Windows

2 Tage bis zum Release – Zeit zum Upgraden auf Karmic Koala

Karmic Koala Countdown

Da ich bisher immer spätestens in der RC-Phase auf die nächste Version geupdatet habe, will ich dies auch dieses mal wieder "riskieren". 2 Rechner stehen bereit, einmal ein Kubuntu 9.04, da erwarte ich eigentlich keine Probleme. Der zweite Rechner allerdings, da erwarte ich durchaus Schwierigkeiten. Das hat zwei Gründe:

  • das Notebook hat keinen Zugang zu einem kabelgebundenen Netzwerk (die interne Netzwerkkarte ist schrott)
  • Auf dem System läuft noch Xubuntu 8.04.1 und wurde länger nicht mehr angefaßt

Der aktuellere Rechner wird einfach per "update-notifier-kde -d" geupgradet. Beim älteren Modell bin ich mir noch nicht ganz sicher...zumal ich auch die Desktopumgebung auf LXDE wechseln will. (Neuinstallation fällt im Übrigen auch aus, da ich das CD-Laufwerk gerade nicht zur Hand habe 😉 )

Mal schauen, wies läuft, ich werde berichten

Caffeine – Wach bleiben liebes Notebook

Ein gleichermaßen kleines, wie auch nützliches Programm, welches ich in den ersten Tagen meines Mac-Daseins entdeckt habe heißt Caffeine. Dieses sorgt dafür das mein Macbook keine Stromsparmechanismen verwendet, also z.B. das Display dimmt. Sehr praktisch zum Beispiel für Präsentationen oder wenn man mal ein etwas längeres Flash-Video schauen möchte.

Caffeine Mac

Caffeine auf dem Mac

Umso mehr freut es mich zu sehen, das es jetzt auch eine Implementierung für Linux gibt. Caffeine für Linux liegt sogar schon in Version 1.0 vor. Auch ein PPA für Jaunty und Karmic wurde eingerichtet.

Caffeine unter Linux

Caffeine unter Linux

Funktioniert recht einfach, nur das Programm starten, worauf eine kleine (leere) Kaffeetasse im Tray auftaucht. Klickt man auf diese, wird sie nicht nur gefüllt, sondern deaktiviert auch alle Stromsparmechanismen des Rechners. Auch eine Aktivierung für eine bestimmte Zeitspanne ist möglich.

via [aptgetupdate]

OpenSource für den Mac – MacPorts

MacPorts LogoWer unter Linux oft und gerne auf der Konsole arbeitet, muss nach dem Umstieg auf Mac OS X nicht darauf verzichten. Wer das apt-get System auf Debian basierten Linux-Systemen zu schätzen weis, der wird mit MacPorts schnell warm werden. MacPorts hat es sich zum Ziel gesetzt gängige OpenSource Tools für den Mac verfügbar zu machen, ohne alles selbst von Hand kompilieren zu müssen. Mit derzeit etwas über 6000 Paketen / Ports ist die Sammlung natürlich nicht so umfangreich, wie man das von den einschlägigen Linux-Distributionen kennt, aber der Grundbedarf wird auf jeden Fall gedeckt.

Installation

Zunächst müssen einige Vorraussetzungen geschaffen werden. Dazu gehören zum einen das X Window System X11, welches entweder bereits vorinstalliert ist (so war es bei meinem frischen Snow Leopard) oder auf der Install-CD zum nachinstallieren bereit steht.

Dazu legt man diese ins Laufwerk und wählt im sich öffnenden Fenster "Optional Installs" und findet dort unter "Applications" den Punkt "X11". Anschließend läßt man die Software installieren.

Zweiter Punkt auf der Liste ist die Mac Entwicklungsumgebung Xcode. Diese findet man ebenfalls auf der Install-CD, oder zum Download auf http://developer.apple.com/technology/xcode.html

Danach kann man dann zu Installation von MacPorts schreiten:

Die Installation legt unter "/opt/local" einen eigenen Verzeichnisbaum an, in den die Ports installiert werden. Das macht das ganze unabhängiger vom restlichen Mac-Software-System und erlaubt unter anderem eine einfache Deinstallation des gesamten MacPorts Gefüges.

Damit die neue Software nutzbar wird, fügt MacPorts die Zeile

  1. PATH=/opt/local/bin:/opt/local/sbin:$PATH

in die Datei "~/.profile" ein. Um den neuen Pfad verfügbar zu machen, muss man entweder das Terminal neu starten oder die Datei mit dem Befehl

  1. source ~/.profile

"nachladen".

Danach kann man sofort loslegen und mit den folgenden Befehlen in den Ports wühlen:

  1. sudo port selfupdate # Aktualisiert die Ports-Datenbank (entspricht apt-get update)
  2.  
  3. sudo port upgrade outdated # Aktualisiert alle veralteten Ports (entspricht apt-get upgrade)
  4.  
  5. sudo port search suchbegriff # durchsucht die Ports-Datenbank (entspricht apt-cache search)
  6.  
  7. sudo port install software # Installiert den Port (entspricht apt-get install)

Weitere Befehle findet man im MacPorts Guide, der auch alle sonstigen Fragen beantworten sollte.

Falls doch noch eine übrig bleiben sollte, also eine Frage, ab in die Kommentare damit 🙂

Erste nachinstallierte Ports waren bei mir übrigens:

  • wget
  • rsync
  • htop
  • mc

PPA fürs PPA Key Import Skript

Key TermDamit ihr mit dem PPA-Import-Skript immer auf dem neuesten Stand bleibt, gibt es jetzt ein PPA bei Launchpad.
Derzeit befinden sich dort Pakete für Intrepid (da allerdings nur Version 0.3.0) und Jaunty, Hardy und Karmic werde ich in den nächsten Tagen hinzufügen.

Das PPA findet ihr hier:
https://launchpad.net/~bz/+archive/ppa

Um das ganze direkt in eure Paketverwaltung einzufügen ist die folgende Zeile zu notieren:

deb http://ppa.launchpad.net/bz/ppa/ubuntu jaunty main   # jaunty durch eure Ubuntu-Version ersetzen

Den GPG-Key für das PPA spielt ihr so ein:

sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys DA246260

Oder ihr installiert zuerst das Skript aus dem PPA und importiert den Key dann damit.
Achja, installiert wird das ganze dann so:

  1. sudo apt-get install import-all-ppa-keys

Viel Spass!

Viele OpenOffice Dokumente nach Begriff durchsuchen

Man gehe davon aus, man hat einen Ordner voller Textdokumente im Open Document Format (.odf) und möchte diese nach einem (oder mehreren) Suchbegriffen durchsuchen. Nun kann man diese jeweils einzeln öffnen und die Suchfunktion von OpenOffice (o.ä.) bemühen, oder sich dort ein kleines Makro stricken.

Oder, man macht sich die Offenheit des Formates zu Nutze und durchsucht die Dokumente mit dem in dem Shell-Skript am Ende des Artikels.

Als kleine Hintergrundinformation sei gesagt, das ein Dokument im Open Document Format nichts anderes ist als eine (oder mehrere) XML-Datei(en), die in ein zip-Archiv verpackt sind. Das Skript macht nichts anderes als Dateien mit der Endung .odt mit Hilfe von 'find' zu suchen, diese mit 'unzip' zu entpacken und mit unserem guten Freund 'grep' zu durchsuchen.

Doch genug der Theorie, auf zum Wesentlichen, dem Skript:

  1. #!/bin/bash
  2.  
  3. if [ $# -ne 2 ]; then
  4. echo "Benutzung: searchodt pfad ausdruck"
  5. exit 1
  6. fi
  7.  
  8. find $1 -name "*.odt" | while read file
  9. do
  10. unzip -ca "$file" content.xml | grep -qli "$2"
  11. if [ $? -eq 0 ]; then
  12. echo "Suchbegriff gefunden in " $file
  13. fi
  14. done

Anleitung:
Man kopiere das obige Skript und füge es in eine Datei Namens 'searchodt' ein. Mache diese ausführbar:

  1. chmod +x searchodt

Anschließend läßt man das Skript auf seine Dokumente los:

  1. ./searchodt /pfad/zu/den/odf-dateien suchbegriff

Für jedes Dokument, in dem der Suchbegriff gefunden wurde erhält man als Ausgabe eine Zeile der folgenden Art:

  1. Suchbegriff gefunden in [dateiname]

Und nun viel Spaß beim Suchen.

PS: Versucht das man mit einem .doc hinzubekommen 😉