Just a question…Twitter?

Mal ne Frage (auch auf die Gefahr hin, das wieder keiner antwortet und ich mich heute Abend wieder in den Schlaf weinen muss): Twittert ihr, habt ihr einen Account? Wenn ja: Warum? Wenn nein: Auch warum? Was bringt euch das? Was würde mit das bringen wenn ich einen hätte?

11 Gedanken zu „Just a question…Twitter?

  1. Dominik

    Ich twitter seit leitzer Woche. Angemeldet war ich schon länger, nur benutzt hatte ich es nicht. Ist aber ganz unterhaltsam. Finde es mal ne richtig gute Web 2.0 Anwendung 🙂

  2. Dr. Azrael Tod

    Ich twitter, hauptsächlich um meine Links unters Volk zu bringen und auch für mich selbst zu sammeln. Nachdem ich mit dem Blödsinn aufgehört hab, allen möglichen A-List-Bloggern beim „Guten Morgen“-Schreiben zuzulesen und meine Following-Liste radikal reduzierte, zeigt sich Twitter jetzt sogar als ganz nettes Tool.

  3. Stephan

    No twitter…. das ist doch der communication overkill! Mich interessierts auch nicht wirklich, ob jemand morgens Flatulenzen hatte oder wie der Kaffee geschmeckt hat. Und die Feeds der Blogger, die ihr getwittere in Blog posten bestelle ich ab.

  4. Dr. Azrael Tod

    imho ist es immer die Frage was man damit macht…
    Sicherlich ist es alles andere als sinnvoll sich ständig irgendwelche Statusmeldungen an den Kopf zu werfen, aber um im Freundeskreis Gruppen-SMS zu versenden oder wie bereits erwähnt Links zu aggregieren (Twitter per Jabber ist immerhin erheblich zeitnaher als stündlich abgerufenes RSS) find ich es ganz praktisch

  5. matthias

    Twitter? Nein danke.

    Irgendwo muss Schluss sein mit dem ganzen Webzweigenulle. Keiner interessiert sich wie mein Stuhlgang war oder ob es bei mir gerade regnet. Anderherum interessiert mich dieser Kleinkram auch nicht von anderen Leuten. Sowas mach ich dann lieber persönlich im sogenannten „Real Life“ und quatsch da die Leute mit so einem Unsinn zu 😉

  6. tim

    Ja, das denke ich ähnlich wie Dr. Azarel Tod. Es gibt durchaus Zwecke,
    bei denen Twitter nützlich sein könnte. Für ein gutes Beispiel halte
    ich den Podcast „Z! – Zeitgeist, Entwicklung, Technik“, auch wenn ich
    den Feed nicht abonniert habe. Sie verwenden den Feed, um ihre Hörer
    über den aktuellen Stand der Aufnahme zu benachrichtigen (Vorgespräch,
    Beginn der Aufnahme, etc.). Für solche Zwecke wäre ein richtiger Blog
    ziemlich „oversized“. Es hängt davon ab, was man mit Twitter anfangen
    möchte. Bei Twitter läuft man in die Gefahr, dass man sein
    Privatsphäre in die Öffentlichenkeit verlegt. Auch wenn man die
    Informationen nur für Gruppen zugänglich macht, würde ich trotzdem
    solche Dienste nicht verwenden. Ich vertraue fremden Diensten keine
    private Informationen an. Wer weiß schon wirklich, was sie damit
    machen? Da setze ich mir lieber ein zusätzliches Blogsystem auf.
    Wahrscheinlich gibt es schon solche fertigen „microblogging“-Systeme.
    Sonst kann man irgendeine Lite-Bloggingsoftware einsetzen. Twitter ist
    ja im Prinzip nichts anderes als eine vernetzte Sammlung aus vielen
    Blogs. Die ganze „Web 2.0“ Branche sehe ich eh skeptisch. Manchmal
    erweist es sich doch als vorteilhaft, dass mein Lieblingsbrowser w3m
    keine native JavaScript Unterstützung hat. So bleibe ich von diesen
    Seiten verschont.

  7. Christoph Voigt

    Hallo,
    ich bin der Meinung, dass Twitter ein durchaus nützlicher Dienst ist, jedoch in unseren Breitengraden zu wenig genutzt wird. Ich bin auch sicher, dass sich zummindest das Prinzip des Microblogging ausweiten wird – spätestens wenn es nichts besonderes mehr ist, das Internet per Handy zu nutzen. So kann man komfortabel Nachrichten für mehrere Leser hinterlassen – „Komme später zum Essen.“ – „Bin noch in der Uni.“ – „Installiere gerade mein System neu und bin gegen 20Uhr wieder erreichbar.“.
    Kann mir gut vorstellen, dass sowas viel und gerne benutzt wird. Ich jedenfalls habe mir schon öfter gewünscht zu wissen wo meine Freunde gerade sind, wenn sie nicht online sind. In meinem Freundeskreis ist Twitter leider viel zu unbekannt und was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

    lg,
    Christoph

  8. Peter

    Wenn ich Twitter nicht hätte, müsste ich für jeden habwegs interessanten Link einen eigenen Blogpost machen. So nur für jeden richtig interessanten. Twitter rockt.

  9. Dr. Azrael Tod

    Müssen? Nein!
    Wollen? Auch eher nicht
    Haben? AUF JEDEN!
    Grund: Unbekannt/Herdentrieb
    (naja und seltenerweise mal ne sinnvolle Anwendung, aber seien wir ehrlich, das trifft wohl nur bei den wenigsten im Moment zu. Die meisten machen mit weil alle A-List-Blogger mitmachen. Schafe, die der Herde hinterherrennen. -.-)

  10. zero

    Danke für die Kommentare! Mal als kleines Fazit:
    Ich bin weder exibitionistisch veranlagt, wenn ich Links publizieren will, tue ich das hier im Blog, und fürs Firmenumfeld würde ich dann doch eher auf eine eigene Lösung setzen, anstatt Twitter…
    also, nix für mich wie es scheint…

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