5 Gedanken zu „Nur kurz…

  1. Marc

    Ich weiß nicht. Meines Erachtens ist der Artikel genauso reisserisch und polemisch, wie es viele Medien sind und spiegelt keineswegs die Realität wieder (beispielsweise habe ich kaum etwas von „Killerspielen“ in den Medien gehört – rumgehackt wird leider eher auf privatem Waffenbesitz, was allerdings nicht viel weniger schwachsinnig ist, da unser Waffengesetz eher zu streng, als zu locker ist).

  2. zero

    dann schaust du deutlich zu wenig fernsehn…sogar unsere tollen „Nachrichtensender“ n-tv, N24 und wie sie alle heißen sind Donnerstag teilweise mit Sondersendungen auf dem Thema „Killerspiele“ herumgeritten.

    Zum Waffengesetz…gut und schön das es zu streng als zu locker ist, aber meiner Meinung nach muss niemand 17 scharfe Waffen samt Munition zu Hause rumliegen haben, egal ob Safe oder nicht…

  3. Marc

    Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man sich mit dem Einfluss, der durchaus vorhanden ist, von gewalthaltigen Spielen beschäftigt, oder ob man sie als Sündenbock hinstellt. Auch ich habe eine Reportage zum Thema auf Phoenix gesehen – doch die war sachlich und fachlich sehr korrekt; in ihr war nie die Rede davon, dass „Killerspiele“ jeden zum Amokläufer machen, sondern das Fazit war, dass einschlägige Computerspiele bei ohnehin vorhandener Gewaltbereitschaft diese verstärken können, jedoch nicht aus den normalen Menschen blutrünstige Monster machen. Und dies‘ ist so, soweit ich das beurteilen kann, absolut richtig und macht Videospiele keineswegs zum Sündenbock.

    Muss man nicht, stimmt. Man muss auch nicht bei McDonalds essen. Man muss auch nicht bloggen. Aber nicht alles, was man nicht muss, ist deshalb gleich schlecht.
    Die momentane, dezentrale Lagerung von Waffen und Munition – die aus Sicherheitsgründen übrigens seit Jahren getrennt gelagert werden müssen – ist wesentlich sicherer, als es eine zentrale Lagerung in Schützenvereinshäusern wäre. Man bedenke, dass sich in diesen ein großer Vorrat an Waffen befände und man bedenke ebenfalls, dass die Schützenhäuser meist recht abgelegen liegen und unbewohnt wären. Ein potentieller Amokläufer würde leicht in ein Schützenhaus einbrechen können und den Waffenschrak aufschweisen oder aufflexen können.
    Die dezentrale Lagerung von Waffen ist die sicherste mögliche Methode, Waffen aufzubewahren – wichtig ist, dass Waffenbesitzer so verantwortungsbewusst danut umgehen, dass tatsächlich nur sie Zugang zu den Waffen haben.
    Jeder Mensch hat das Recht auf private Waffen. So steht es in den USA sogar in der Verfassung.
    Aber die Waffen sind genauso wenig das Problem, wie es Videospiele sind. Wie heißt es so treffend: „Guns don’t kill people – people kill people“.

  4. zero

    Die Frage die sich für mich jetzt stellt ist: Warum hat _jeder_ das Recht auf eine private Waffe? Wozu? Berufliche Gründe, ok, aber um Sport zu betreiben muss ich nicht unbedingt eine scharfe Waffe benutzen…finde ich…
    Sehr gut fand ich einen Vorschlag den ich vor einigen Tagen gelesen habe:
    Die Waffe an sich darf ruhig zu Hause (dezentral) gelagert werden, allerdings sollten Teile die für die Funktion essentiell sind, zum Beispiel der Schalgbolzen, in den Schützenhäusern verbleiben.
    So kann jeder sein Schätzchen zu Hause im Schrank liegen haben, ohne das eine unmittelbare Gefahr davon ausgeht…

  5. Marc

    Wofür? Sportliches Trainieren auf umfriedeten Gebiet (nach Waffengesetz legal)? Selbstverteidigung?

    Also Stichproben, wie sie Fr. Merkel fordert, kann ich ja gerade eben noch für in Ordnung befinden, aber das ist irgendwie unsinnig. Am besten bewahren wir in Zukunft jedes Teil an einem anderen Ort auf, wie?

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