OOXML ist ISO-Standard…

...was das wohl wieder an Schmiergeldern gekostet hat, gut das Microsoft so viel davon hat, sonst gehn die am Ende noch in Insolvenz, und wer verkauft uns dann bitte vollpreisige Beta-Software? Aber schön, das sich Wahlen, einen ISO-Standard betreffend, vom Entertainmentgehalt nur unwesentlich von denen unterscheiden, die am Ende einen amerikanischen Präsidenten, oder hessischen noch- "wahrscheinlich-bald-wieder" Ministerpräsidenten hervorbringen.

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OOXML auf Wikipedia

2 Gedanken zu „OOXML ist ISO-Standard…

  1. tim

    Das habe ich mich auch gefragt. Die OOXML-Spezifikation ist voller
    Fehler. Wieso sollte die ISO also sowas noch freiweillig akzeptieren?
    Microsoft hat übrigens offen zugegeben, Länder bestochen zu haben
    (u.a. auch Deutschland). Würde mich kaum wundern, dass auch bei der
    ISO Bestechungsgelder liefen. Langsam verliert die ISO an
    Glaubwürdigkeit. Wir sollten uns anderen Organisationen zuwenden, die
    weniger korrupt sind. Spontan fiele mir nur das W3C ein, wobei diese
    m.E. ganz andere Ziele verfolgt. Offene Standards sind die Zukunft,
    aber wofür brauchen wir noch ein zweites, wenn es doch bereits einen
    etablierten Standard gibt? Microsoft tritt notgedrungen in das
    Geschäft ein, da OpenSource ein ernst zunehmendes Geschäftsmodell
    geworden ist, was ziemlich gut an GNU/Linux gesehen werden kann.
    Gerade für mittelständische Unternehmen ist Microsoft überhaupt keine
    Option mehr. Microsoft reagiert, indem sie unsinnige, fehlerbehaftete
    und schlecht-konzipierte Programme- und Standards veröffentlichen. Ich
    denke, wir benötigen im Feld der Textverarbeitung keine anderen
    Protokolle als OpenDocument und LaTeX. Microsoft aber, versucht, das
    Rad immer wieder neu zu erfinden, um mit Software Profit zu schlagen.
    Das sieht man z.B. an Office 2007. Einzige Neuerung: Ribbons. Benutzer
    müssen sich umgewöhnen und viel Zeit investieren, das angeblich neue
    „viel bessere Konzept“ zu erlernen. Meine Meinung: Tabs gab es schon
    immer. Microsoft versucht nur, Menüoptionen in Tabs zu unterteilen.
    Wahrscheinlich hat Microsoft auch ein Patent auf diese Innovation und
    kann dann OpenSource-Entwickler verklagen, weil diese Ribbons in ihrer
    Applikation verwenden. Ein anderes Beispiel ist .NET. Ich weigere mich
    jegliche Mono-Applikationen unter GNU/Linux einzusetzen. Mono ist eine
    .NET-kompatible Entwicklungs- und Laufzeitumgebung für
    plattformunabhängige Software. Damit laufen auch für Windows
    geschriebene .NET-Programme unter GNU/Linux. Wofür brauchen wir .NET,
    gibt es nicht bereits genug Programmiersprachen? Anstatt eine neue
    Programmiersprache zu entwickeln, wäre es doch viel sinnvoller (auch
    im Sinne von freier Software) bereits bestehende Programmiersprachen
    zu verbessern bzw. weiterzuentwickeln, als ständig das Rad neu zu
    erfinden. Mit AntMe! versucht Microsoft .NET-Entwickler zu werben.
    Selbst auf der CeBIT war Microsoft mit einem AntMe!-Stand vertreten,
    an dem man mit Hilfe von Microsoft-Mitarbeitern .NET „spielerisch“
    erlernen konnte. Microsoft hat eine Monopolstellung. Wir sollten
    Microsoft als Antwort den Rücken kehren und auf alternativ-Software
    umsteigen und ggf. auch das Betriebssystem wechseln. Vista ist
    heutzutage auf fast jedem Fertig-Computer installiert. Es werden aber
    immer mehr Computer mit GNU/Linux ausgeliefert: gOS, Asus EEE, aber
    auch Dell bietet PCs und Laptops mit Ubuntu GNU/Linux an.

  2. zero

    „Die OOXML-Spezifikation ist voller Fehler“
    Ja das ist sie, und die Aufnahme als Standard ist an die Bedingung geknüpft die Spezifikation im Prinzip nochmal komplett zu überarbeiten…einfach lächerlich…
    Ob sich MS mit dem Vorstoß in den OpenSource-Bereich nicht selbst in den Fuss schießt wird sich noch zeigen, denn hier ist es denke ich deutlich schwieriger mit Bestechung und ähnlichen Microsoft’schen Mitteln an die Spitze zu kommen, da die (meisten) Leute, die OSS entwickeln, wenigstens noch ein paar Prinzipien haben. Das einzige Prinzip das MS im Moment zu verfolgen scheint ist, möglichst viel Geld mit möglichst schlechter Software aus den Kunden herauszupressen…war wohl ne Marktlücke?!?

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