Simples VNC-Setup für K-, X- und Ubuntu

Zugegeben, so eine VNC-Verbindung kann in manchen Situationen ganz nützlich sein. Zum Beispiel zur Fernwartung eines Desktop-Rechners. Und damit die Konsole beim dem ganzen Geklicke nicht zu kurz kommt richten wir das ganze kurzerhand darüber ein :-).

Einrichtung:

Zunächst installieren:

sudo apt-get install x11vnc vnc-common

Richten für den eingeloggten Benutzer ein Passwort ein:
mkdir ~/.vnc
vncpasswd ~/.vnc/passwd

Dann zwei Mal das Passwort eintippen.

Schreiben ein kleines Startskript:

#!/bin/sh
x11vnc -nap -bg -many -rfbauth ~/.vnc/passwd

Dies speichern wir als '/usr/local/bin/startx11vnc' ab und machen es ausführbar ('chmod 755').
Wenn man möchte kann man das ganze noch in den Autostart von $Desktopumgebung legen, damit es bei jedem Einloggen gestartet wird. Ich bevorzuge es das ganze einfach bei Bedarf über eine SSH-Verbindung zu starten. Der Benutzer muss aber zwingend eingeloggt sein, damit man sich verbinden kann.

Zur Sicherheit:

Da VNC an sich nicht verschlüsselt ist, sollte man die Verbindung entweder durch einen SSH-Tunnel leiten:
ssh -N -L 5900:localhost:5900 benutzer@host
'benutzer' und 'host' sind natürlich zu ersetzen. Anschließend kann man seinen VNC-Viewer auf localhost:0 richten und landet auf dem Zielsystem.

Alternativ kann man auch einfach den 'vncviewer' (sudo apt-get install vncviewer) verwenden:
vncviewer -via benutzer@host localhost:0
Ist im Prinzip das selbe wie oben, ein wenig verkürzt.

Die Wahl des Clients bleibt jedem selbst überlassen. Unter den jeweiligen Desktop-Umgebungen für Linux am einfachsten den jeweils integrierten. Oder eben den etwas spartanischen vncviewer. Unter Windows verwende ich UltraVNC, aber wie gesagt, alles Geschmacksache...

Dann mal viel Spass beim Fernadministrieren!