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Wenn beim random der Zufall fehlt…

...dann ist es Zeit mal wieder sein System auf den neuesten Stand zu bringen. So geschehen im openssl-Paket von Debian und allen Distributionen, die auf Debian basieren. So auch Ubuntu und Konsorten.

Durch eine Debian-spezifische Anpassung des Paketes ist es möglich den Output des Random Number Generators vorherzusagen. Da dieser dazu verwendet wird Keys zur Verschlüsselung von zum Beispiel SSH oder OpenVPN Verbindungen zu erzeugen, sollten die zur Verfügung stehenden aktuellen Pakete eingespielt werden.

Betroffen sind alle Pakete ab Version 0.9.8c-1. Bei Ubuntu betrifft das alle Versionen ab Ubuntu 7.04. Im Update ist ein Tool enthalten, das versucht verwundbare Keys im System zu finden und neue zu generieren. Dennoch sollte man auch selbst noch einmal überprüfen ob evtl. auf anderen Systemen noch Keys verwendet werden, die auf einem betroffenen System erstellt wurden.

Genaueres zum Vorgehen in den Security Advisories von Debian und Ubuntu (siehe unten)

Ich wünsche einen vergnüglichen Abend 🙂

Das Debian-Advisory

Und das ganze nochmal in Ubuntu

Teste deine Linux-Fähigkeiten: Repariere ein defektes Debian Etch

debian.brokenWem zur Zeit langweilig ist, dem kann geholfen werden. Das Fachinformatiker-Azubi-Blog stellt ein VM-Ware Image mit einem komplett (mutwillig) zerstörten Debian Etch zum Download bereit. Eigentlich als Übung für Ivonne, die bloggende Azubi von Adimus gedacht, stellt das ganze wohl auch für den ambitionierten Linux-Neuling oder auch schon Fortgeschrittenen eine nette Aufgabe dar.

Alle Infos und "Regeln" (die zumindest für Ivonne gelten, aber wers Ernst mein, sollte sich schon daran halten) gibt es auf der Info Seite zum defekten Debian im Blog. Dort gibt es auch den Link zum Download. Da noch kein Torrent zur Verfügung stand hab ich mal schnell einen erstellt:

Adimus - Defektes Debian Torrent

Adimus - Defektes Debian Torrent bei ThePiratebay.org

Viel Spass beim Reparieren!

Quicklink…Linux Kernel selbst gebacken unter Debian/Ubuntu

Linux KonsoleHeute mal was für die etwas fortgeschrittenen Leser: Manchmal ist es nötig den Linux-Kernel, also das Herz eures Linux-Systems auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Sei es um eine neue Hardware ins System zu integrieren, die der installierte Standardkernel nicht kennt, oder einfach um auch noch das letzte Prozent Performance aus seiner Kiste herauszuholen, bzw. auf bestimmte Abläufe zu optimieren.

Wie das ganze funktioniert und wie man es schafft das der neue Kernel auch in der Debian/Ubuntu Paketverwaltung auftaucht erklärt der Artikel "Linux Kernel backen - the Debian Way" auf www.adminlife.net.