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Googlemail Backup mit Linux

[Update]Mittlerweile gibt es eine aktualisierte Version dieses Tutorials auf Basis von getmail, anstatt fetchmail, was euch aber nicht davon abhalten soll trotzdem diesem Tutorial zu folgen und fetchmail zu verwenden. Dieser Absatz hat lediglich informellen Zwecken, keine Meinungsbildung 😉 . [/Update]

Ich mag Googlemail, immer ĂŒberall erreichbar, einfach zu bedienen, stĂ€ndig weiterentwickelt, genug Platz, was will man mehr. Vielleicht fĂŒr den Fall gerĂŒstet sein, das in Mountain View, California mal irgendwas richtig schief lĂ€uft und alle E-Mails weg sind? WĂ€re nicht schlecht und ist in etwa 4 Minuten plus Übertragungszeit fĂŒr die Mails von Gmail auf den lokalen Rechner...

Installiert werden muss dafĂŒr nur das kleine Programm fetchmail:

sudo apt-get install fetchmail

Dann erstellen wir die Konfigurationsdatei in unserem Heim-Verzeichnis:

nano .fetchmailrc

und tragen dort folgendes ein:

poll pop.gmail.com with proto POP3 and options no dns
user 'deinname@gmail.com' there with password 'verygeheim' is 'deinlinuxbenutzername' here options ssl

und abspeichern und das ganze mit den entsprechenden Rechten versehen (fetchmail ist da etwas eigen):

chmod 710 .fetchmailrc

dann starten wir den Testlauf mit

fetchmail -vk

das v fĂŒr Verbose, damit ihr seht das fetchmail auch arbeitet, und k fĂŒr 'keep messages on server', also 'Nachrichten auf dem Server nicht löschen, denn das wollen wir ja nicht.

Eure E-Mails findet ihr dann im Verzeichnis '/var/mail/deinlinuxbenutzername' und können zum Beispiel mit Kmail, Thunderbird und Co angeschaut werden, um eure E-Mails in euer Backup mit aufzunehmen, einfach euer Mailverzeichnis mitsichern und alles ist in bester Ordnung!

Um das ganze regelmĂ€ĂŸig zu tun einfach den Befehl (fetchmail -vk) wie in meiner Anleitung zur crontab beschrieben dort eintragen!

Auch hier gilt wieder: Bei Fehlern wenden sie sich bitte an ihren Arzt oder Apotheker, keine Haftung fĂŒr etwaige SchĂ€den von meiner Seite!