Schlagwort-Archive: google

Roboter auf dem Vormarsch

Nein, keine Angst, die sind voll nett. Es geht nämlich um die kleinen grünen da in der Ecke. Die schicken sich an den Mobilfunkmarkt ein wenig aufzumischen. Zumindest in den USA scheint ihnen das zu gelingen. Aber auch hier in Deutschland tauchen immer mehr und immer bessere Geräte auf.

Auch hier bei mir ist die Android-Geräte-Rate in der letzten Woche um satte 100% gestiegen. Ein Motorola Milestone durfte es sein. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Da ich sowieso seit langem überzeugter GMail Nutzer bin, integriert sich das Smartphone nahtlos in meinen Alltag und bietet mir gegenüber dem Nokia N95, das ich vorher benutzte, einigen Mehrwert.

Wenn sich Gelegenheit und Anlaß bieten, werde ich natürlich gerne weiter über die kleinen grünen Roboter berichten. Wie schauts bei euch aus? Habt ihr auch schon einem kleinen Roboter ein neues zu Hause gegeben?

Offene Bibliothek für Web-Entwickler

Google hat die Woche auf seinem OpenSource-Portal Google Code einen neuen Dienst aus der Taufe gehoben. Dabei handelt es sich um Doctype, welches nach und nach zu einem ausführlichen Nachschlagewerk für Web-Entwickler werden soll.

Auf die Frage: "Warum?", antwortet Google mit dem Argument, das es zwar schon hervorragende Dokumentationen im Netz gäbe, diese aber mehr oder weniger "In Stein gemeißelt" sind und nicht, oder nur selten aktualisiert werden. Auch ist es Google ein Dorn im Auge, dass viele Seiten, die Ressourcen zum Thema Web-Entwicklung anbieten, diese nicht unter offenen Lizenzen veröffentlichen.

All das soll Google Doctype ändern, zum Einen durch Collaboration, also der Zusammenarbeit der Community um das Archiv aufzubauen und vor allem aktuell zu halten. Zum Anderen durch die Verwendung der Creative Commons Attribution 3.0 Unported License, die das freie Herunterladen, Verändern und Verteilen ermöglicht, so lange die ursprüngliche Quelle genannt wird.

Bisher sind lediglich Referenzen für DOM, HTML und CSS sowie zahlreiche How-Tos unter anderem zu den Themen Web-Security und HTML best practices, vorhanden. Das sollte sich aber, sofern das Projekt von der Community angenommen wird, in nächster Zeit ändern, und wer weis, vielleicht haben wir dann bald ein umfassendes Nachschlagewerk aus einer Hand zur (freien) Verfügung. Quasi Wikipedia für Web-Entwickler.

iPhone? Total veraltet! Android heißt die Zukunft!

Das zumindest habe ich mir gedacht als ich dieses formschöne Video gesehen habe.

Ein weiterer sehr guter Beweis für die Power von OpenSource, wie ich finde. Da kann das iPhone einpacken, oder was meint ihr?

Mehr Informationen:

Offizielle Android Homepage

Open Handset Alliance

Puristisches Linux für Extrem-Googler – gOS

gOS logoFür den PC-Normalnutzer reichen ja zumeist die folgenden Dinge:

  • Browser
  • E-Mail
  • Instant Messaging
  • Textverarbeitung
  • Multimedia (Audio/Video)

Reicht ja im Prinzip schon. Und genau das bietet gOS, einen simplen Desktop auf Basis von Ubuntu 7.10 und Enlightenment und dem kompletten Google Online Programm. Unerlässlich scheint also ein Account bei Google (klar, heisst ja auch gOS) und natürlich Zugang zum Internet. Mit Hilfe von Firefox wird dann auf GMail, GoogleCalendar usw. zugegriffen. Aber auch der E-Mail Client Thunderbird steht zu Verfügung. Fürs InstantMessaging findet sich eine Verknüpfung zum Online-Dienst Meebo auf dem Desktop, der den Zugang zu allen gängigen Messaging-Protokolle gewährt, aber auch Pidgin ist installiert. Für Internet-Telefonie steht die aktuelle Sykpe Linux Beta zur Verfügung, bei dem lediglich noch Benutzername und Passwort eingegeben werden müssen. Für Multimedia stehen der Xine Media Player für Videos und Rythmbox als Musik-Player zur Verfügung. Gimp ist für die Bildbearbeitung installiert und ein Programm zum CDs brennen ebenfalls. OpenOffice rundet das Angebot ab und sollte dem auf dem Desktop verknüpften GoogleDocs&Spreadsheets vorgezogen werden.

gOS

Die Installation ist dank LiveCD und damit grafischer Installation ziemlich trivial, die Hardware-Erkennung entspricht der der Basis Ubuntu 7.10, ist also ziemlich gut.

Alles in allem bietet gOS das runde Bild eines schmalen Desktop Systems, mit dem wie von Ubuntu gewohnt direkt nach der Installation losgearbeitet werden kann. Also, wer sowieso schon einen GoogleAccount besitzt, oder sich einen zulegen wollte und zudem noch schon immer mal mit Linux rumspielen wollte, der sollte sich gOS mal ansehen.