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Neues zu Hause für ein MacBook Pro

13.10.2009

MacBook Pro 13"Nachdem vor einiger Zeit mein altes Notebook das Zeitliche gesegnet hat, war es an der Zeit für Ersatz zu sorgen.
Nach langem hin- und herüberlegen habe ich mich dazu entschieden einem Macbook Pro 13" ein warmes zu Hause zu bieten. Wie sich im Nachhinein herausstellt, eine gute Wahl.

Die Gründe für den Weg, weg von der PC-Architektur hin zum Apple Mac, sind schnell zusammengefasst:

  • enorm gut verarbeitete Hardware
  • gut aufeinander abgestimmte Hardware
  • lange Akkulaufzeit
  • kompakte Bauweise
  • unschlagbares Touchpad
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Um das mit dem Preis-/Leistungsverhältnis mal zu erklären, da der Preis oft ein Grund ist den Mac zu meiden: Versucht mal ein Notebook zu finden, das ähnliche Hardware verbaut hat und zudem in einem derart gut verarbeiteten Gehäuse steckt und ihr werdet sehen, das die Macbooks gar nicht so teuer sind, wie man oft annimmt (auch ich war angenehm überrascht).

Aber keine Angst, hier startet jetzt kein neues Apple-Fanboy-Blog und ich werde mir auch mit Sicherheit kein iPhone kaufen ;) Allerdings wird es eine neue Kategorie geben, die da 'mac' heißen wird. In dieser werden gelegentlich Tipps und Software vorgestellt. Denn ich werde auf dem Macbook nicht Linux verwenden.

Nach einer Woche testen habe ich mich dazu entschieden Mac OS X zu benutzen. Auch hierzu ein paar Gründe:

  • auf die Hardware abgestimmtes OS
  • weniger "Basteln" nötig
  • gutes Softwareangebot, sowohl kommerziell, als auch Freeware und OpenSource
  • einfache Synchronisation mit Handy, Google Calendar/Contacts
  • Unixoider Unterbau (ich mag mein Terminal trotzdem noch)

MacBook Pro 13"Linux läuft gut auf den Mid2009er Macbooks, keine Frage. Die meiste Hardware läuft mit der Beta von Kubuntu 9.10 out-of-the-box. Siehe http://allurgroceries.com/mbp55/.

Das ich in Zukunft Mac OS mein Vertrauen schenke liegt hauptsächlich an mir. Denn mir ist aufgefallen, das ich unter Linux zu oft versucht bin herumzubasteln, selbst wenn es eigentlich nicht nötig ist. Irgendwas zum testen und basteln hat sich immer gefunden. Die Nachteile die Mac OS X gegenüber Linux hat, lassen sich zum Großteil durch Zusatzsoftware in den Griff bekommen. Dazu gehört zum Beispiel das Update von Software, welches mir AppFresh abnimmt.

Das ich mich philosophisch nicht mit Apple anfreunden kann, muss da leider erst einmal im Hintergrund bleiben. Produktiveres Arbeiten steht zur Zeit im Vordergrund.

Zur Beruhigung sei nochmal gesagt, das ich Linux auf keinen Fall den Rücken kehren werde. Auf dem Desktop und natürlich auch auf dem Server gibt es für mich keine Alternativen und das wird auch so bleiben.

Kritik, Anregungen, Tipps und ähnliches nehme ich natürlich gerne an.

…läuft! [Intrepid]

28.10.2008

Nach dem Umstieg auf Kubuntu 8.10 am Wochenende kommt hier ein kleines "der Tag danach" Zwischenfazit.

Allgemein

Ja, was soll ich sagen, der Steinbock springt fröhlich rum. Keine größeren Probleme bei der Installation. Einzig das Java-Browser-Plugin macht mir noch ein wenig Sorgen, da Firefox auf Seiten mit Java-Applets abschmiert (Tipps willkommen). Flash funktioniert soweit, lediglich bei Flash-Uploadern, wie zum Beispiel dem in Wordpress oder auf picnik.com wehrt es sich beharrlich zu funktionieren. Die Verschlüsselung war mit Wiki-Hilfe kein Problem und macht sich im Hintergrund nicht bemerkbar.

KDE4.1

Prinzipiell bin ich erst einmal echt begeistert was die KDE-Jungs da auf die Beinchen gestellt haben. Jeden Tag findet man Kleinigkeiten, die einem den Desktop-Alltag ein wenig erleichtern. Weiter so.

Klar, ab und an mal schmiert noch Dolphin, oder auch mal Plasma ab, aber im großen und ganzen ist KDE4 absolut benutzbar. Vielleicht nicht im Unternehmenseinsatz, aber für den Normalbenutzer durchaus eine Alternative zu KDE3.

Die neuen Desktop-Effekte die nativ in KDE4 enthalten sind, runden die Sache schön ab, allerdings fehlen noch einige Dinge, die Compiz mehr bietet. Deshalb läuft hier auch KDE mit abgeschalteten Effekten und Compiz obendrauf. Allerdings sollen mit 4.2 noch einige Dinge dazu kommen, die vielleicht Compiz dann überflüssig machen könnten, was zu wünschen wäre.

Eine Sache, die mich massiv stört, ist das sich zum Beispiel das Uhr-Widget oder das Tray-Widget extrem breit machen, wenn man die Fensterleiste deaktiviert. Nichts weltbewegendes, aber irgendwie unschön. Sehr schön dagegen finde ich die Idee Ordner als Ansichten auf dem Desktop platzieren zu können. Genial einfache Idee, aber sehr sehr nützlich.

Hardware

Wow, kann ich da nur sagen. Fast alles funktioniert und das komplett out-of-the-box. W-Lan, Maus-Extratasten (vorher nur schwierig möglich für die VX Revolution), Bluetooth, Webcam und Suspend-To-Ram laufen absolut ohne Nacharbeiten. Grandios.

Etwas Nacharbeit erforderte hingegen die Grafikkarte, aber alles nichts was man nicht mit einem Blick in eines der diversen Wikis da draußen lösen kann. Das einzige was nicht funktioniert ist Suspend-To-Disk, aber auch da hab ich schon einen leichten Verdacht.

Fazit

Alleine schon wegen dem funktionierenden Suspend-To-Ram hat sich der Umstieg gelohnt. KDE4 mausert sich langsam zur wirklichen Alternative zur Vorversion. Was die 64-bit Geschichte in Zukunft noch an Problemen/Vorteilen bringen wird bleibt von meiner Seite aus abzuwarten. Wirkliche Vorteile für mich persönlich sehe ich noch keine, außer das ich jetzt Bugreports dafür schreiben kann ;-)

Fragen? Anmerkungen? Tipps? Kommentare! :-P

Erster Testaufbau[Linux Desktop]

15.09.2008

Nachdem der Großteil der Hardware da ist hab ich mal einen ersten Testaufbau gewagt, auf dem jetzt erstmal Ubuntu installiert wird. Einziges fehlendes Teil ist das Gehäust inkl. Netzteil und ein Adapter um den Slim-DVD-Brenner per IDE anzuschließen.

Neues Projekt: Günstiger Linux Desktop

31.08.2008

Endlich mal wieder was zum Basteln. Ziel ist es ein Desktop-System zusammenzustellen, das

  • insgesamt weniger als 250€ kostet (ohne Peripherie wie Monitor, Tastatur, Maus, etc.)
  • möglichst klein, leise und stromsparend ist
  • optimal sowohl von Windows als auch von einer aktuellen Linux-Distribution unterstützt wird

Damit kommen wir zur Hardware aus der das System bestehen wird.

  • Intel D945GCLF mit Intel Atom Prozessor (siehe Artikel-Bild)
  • 2GB DDR2-667 RAM
  • 120GB 2,5" SATA Festplatte
  • Slim DVD Brenner + Adapter
  • Mini-ITX Gehäuse inkl. Netzteil (Auswahl steht noch aus; siehe unten)

Präferiertes Betriebssystem ist ein aktuelles Ubuntu-Derivat, was nicht so ganz einfach zu sein schien in Verbindung mit dem auf dem Board verwendeten Ethernet-Chip (siehe Bug #225749). Allerdings sollte das mit einem aktuellen Daily-Build der Ubuntu Hardy CDs kein Problem mehr sein (laut Diskussions-Thread im Launchpad).

Weiterer kleiner Haken an der Sache ist, das der Chipsatz-Kühler der auf dem Board verbaut wurde anscheinend dazu führt, dass in vielen Mini-ITX Gehäusen zu wenig Platz ist, was die Auswahl natürlich empfindlich einschränkt. Allerdings scheint es auch hier mittlerweile Abhilfe in Form eines Austausch-Kühlkörpers zu geben. Derzeitiger Favorit im Gehäuse-Rennen ist das Nu-0528i von Jou Jye, aber wenn ich mir die Bilder so anschaue wird da wohl der Austausch des Kühler von Nöten sein. Für Vorschläge bin ich allerdings noch offen (einziges Kriterium sind maximal 70€ inkl. Netzteil, da sonst mein gesetztes Budget nicht mehr passt).

Mehr gibts dann wenn die Hardware da ist!

Meine kleine IT-Landschaft…

28.08.2008

Zur Zeit befinden sich in meiner kleinen IT-Landschaftsgärtnerei drei Rechner mit unterschiedlichen Aufgaben:

1. Mein portabler Desktop, ein Asus A8JP mit Kubuntu 8.04 mit KDE 3.5.9

2. Mein altes Notebook (Gericom Hummer irgendwas), dient als Datei-Server und ist in den Schreibtisch eingebaut, so dass ich das ganze auch per Synergy als 2ten Monitor verwenden kann. Hierauf läuft Xubuntu 8.04.

3. Ein aus den Überbleibseln der letzten Jahre zusammengeschraubter HTPC. Hierauf läuft WinXP mit MediaPortal als Media-Center-Software.

Konfigurationen:

Asus A8JP

Prozessor RAM Grafik HDD
Intel Core2Duo 2Ghz 2,5GB DDR2-667 Ati Mobility Radeon x1700 120GB + 120GB externes Backup

Gericom Hummer

Prozessor RAM Grafik HDD Besonderheiten
Intel P4 2,4Ghz 512MB DDR-333 Geforce FX5200 Mobile 80GB + 320GB extern Im Schreibtisch verbaut, per Synergy als 2ter Bildschirm

HTPC

Prozessor RAM Grafik HDD Besonderheiten
AMD Athlon 1,4Ghz 768MB Geforce Ti4200 2x80GB Hauppauge HVR1300 TV-Karte, Silverstone LC20 Gehäuse

Peripherie

Router: Linksys WRT-54GL mit DD-WRT als Firmware
Drucker: HP Laserjet 6L s/w