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Viel Platz auf kleinem Raum – microSDHC

Neulich beim Aufräumen ist mit eine "alte" Festplatte in die Hände gefallen. 3,5", 180MB Speicherkapazität, damals ne Menge Holz.

Heute ringen 180MB den meisten nur noch ein müdes Lächeln ab. Auf meinem Weg ein wenig Zubehör für mein (sich hoffentlich bald in der Post befindendes) neuesSpielzeug bin ich auch direkt auf Ersatz für die mitgelieferte 512MB microSD Karte gestoßen:

Gerade mal so groß wie ein halbes 10Cent-Stück, aber 5x so viel Speicherkapazität wie mein erster Pentium I-Rechner. Ja richtig 8GB...Und das beste? Das Teil kostet inkl. Kartenleser nicht mal 30€. Ich sag mal: Bestellt!

Backupfestplatte – Western Digital Passport II

Passport Portable 2Ich weis noch ein wenig früh für Weihnachtsgeschenke, zumindest für die männlichen Leser, aber ich konnte mich einfach nicht zurückhalten und mir eine kleine, mobile, externe Festplatte zu besorgen, auf die ich ersten meine Backups machen kann und zweitens dazu benutzen kann alles was man so braucht im täglichen Einsatz (CDs im iso-Format, Live-Linux zur Diagnose bzw. Systemrettung, usw.) in der Gegend rumtragen zu können.

Da ich schon einiges gute über die Western Digital Passport II gelesen und gehört habe, und selbst bereits ein WD MyBook besitze, mit dem ich vollkommen zufrieden bin, hab ich direkt mal beim 120GB Modell, natürlich in schwarz, zugeschlagen. Könnte also theoretisch meine komplette 120GB Notebook-Platte darauf sichern, vorerst reichen aber 20GB für die wichtigen Daten. Die landen übrigens in einem Truecrypt-Container auf der ansonsten NTFS-formatierten Platte. Also alles private schön verschlüsselt, falls das Teil doch mal verloren gehen sollte.

Also, bisher absolut zufrieden, klein und handlich ist sie, Design wie von WD gewohnt top, Geschwindigkeit kann ich noch nichts zu sagen, aber rein subjektiv keine Kritik bisher. Einzig das doch sehr kurz geratene Kabel von 29cm wäre vielleicht zu bemängeln, aber da ich hier noch ungefähr drei andere USB auf Mini-USB Kabel auf dem Schreibtisch sehe, wohl eher ein kleines Problem.

Wie die kleine ins System eingebunden wird und wie die Backups hinüber kommen, dazu in Kürze mehr (eher nach dem Wochenende). Ich sag nur schonmal "udev" und "neues Backupscript" 😉

AMD/ATI Linux Treiber mit AIXGL – 8.42.3

AMDATI

Endlich, der erste 'fglrx' mit 'AIGLX' Unterstützung. Nachdem mit dem 8.41.7 ja bereits ein gewaltiger Performancesprung zu bemerken war, ist im neuen Release die native Unterstützung für den Linux 3D-Desktop enthalten. Endlich kein Gefummel mehr mit der Xgl-Erweiterung für den X-Server. Einfach nach Anleitung von AMD installieren, compiz installieren und den schicken 3D-Desktop genießen...naja ganz so einfach wars dann doch nicht.

Ok die Installation verlief nach der Anleitung im ATI Wiki problemlos, auch Compiz-fusion installieren war jetzt nicht wirklich das Problem. Problem ist die relativ schlechte 2D-Performance, teilweise Scrollingprobleme in Firefox, und am schlimmsten Videos flackern im MPlayer so stark das sich keins vernünftig ansehen lässt.

Zumindest für das Problem mit den Videos in Mplayer gibt es folgende Lösung:

In den Einstellungen den Videogerätetreiber auf 'x11' stellen, dann funktionierts.

Bleibt die schlechte Performance bei aktiviertem 3D-Desktop, hoffen wir das es da bis zum nächsten Release noch einige Verbesserungen gibt. Aber die enormen Fortschritte in den letzten beiden Monaten lassen da großes erhoffen. Weiter so!

Die Release-Notes für den aktuellen proprietären Treiber von Ati.

Download ATI Driver Installer 8.42.3

Installationsanleitungen im inoffiziellen Treiber Wiki

Ubuntu 7.10 auf einem IBM Thinkpad X21

Ich denke der Titel sagt bereits alles, deshalb direkt zu den Fakten 😉

ThinkPad X21IBM Thinkpad X21

  • Intel Mobile Pentium III 700 MHz CPU
  • ATI Rage Mobility M with 4MB
  • 12.1" TFT display mit 1024x768
  • 256MB PC-100 SDRAM
  • 20GB HDD
  • CS4281 Audio Controller
  • Intel PRO/100 SP Mobile Combo Adapter
  • CardBus slot (Typ 2)
  • CF Card slot
  • UltraPort
  • Gewicht ~1.6 kg

UltraBaseX2Dazu noch ein IBM UltraBase X2, eine Dockingstation mit Diskettenlaufwerk, CD-Laufwerk und noch ein paar Dingen mehr.

Installiert wurde von der aktuellen Ubuntu 7.10 Desktop Edition (Versionen vor 7.04 sollte man mit der Alternate CD installieren, da es mit der Live-CD nicht funktioniert, siehe Thinkwiki Anleitung).
Die Installation dauerte gemäß der doch etwas in die Jahre gekommenen Hardware ein wenig länger als auf einem aktuellen Rechner. Nach der Installation machte sich allerdings zum vorher Installierten Windows XP ein deutlicher Geschwindigkeitszuwachs bemerkbar. Eventuell wird demnächst mal noch ein Versuch gestartet ob das Ganze mit XFCE4 oder ähnlich Ressourcenschonendem Desktop Aufsatz noch ein wenig flüssiger läuft.

Zur Hardwareunterstützung:

Sämtliche Hardware wird bei der Installation automatisch erkannt und eingebunden. Die Grafikkarte läuft mit dem enthaltenen 'ati' Treiber. Das einzige das ein wenig Arbeit gebraucht hat was das Speedstepping für den Prozessor zum laufen zu bringen, aber dank einer einwandfreien Anleitung im Ubuntuusers Wiki, war auch das kein Problem. Zur Akkulaufzeit kann ich leider zu Zeit noch nichts sagen, konnte ich noch nicht testen. Das Ab- und wieder Andocken an die Dockingstation funktioniert absolut ohne Probleme, genauso wie sämtliche Extratasten, wie Laut, Leise, Mute, Displayhelligkeit, Thinklight usw.

Speedstepping der Coppermine CPU aktivieren:

Beim Start des powernowd, also dem Dienst der für das Speedstepping verantwortlich ist

sudo /etc/init.d/powernowd restart

erscheint der folgende Fehler:

* Stopping powernowd: [ ok ]
* Starting powernowd...
* CPU frequency scaling not supported [ ok ]

Zur Behebung:

Erstmal das Kernel-Modul laden und sehen obs auch funktioniert:

sudo modprobe -r speedstep-lib
sudo modprobe -r speedstep-smi
sudo modprobe speedstep-lib relaxed_check=1
sudo modprobe speedstep-smi smi_port=0xb2 smi_cmd=0x82 smi_sig=1

sudo /etc/init.d/powernowd restart

Sollte dann folgende Antwort erzeugen:
* Stopping powernowd: [ ok ]
* Starting powernowd...

Wenn das der Fall ist können wir die Module bei jedem Systemstart laden lassen, dazu müssen aber zuerst noch zwei Optionsdateien für die beiden Module erzeugt werden (einfach mit nano, vi, kate oder gedit..., aber als root):

1. Die Datei '/etc/modprobe.d/speedstep-lib.modprobe'
mit dem Inhalt:
options speedstep-lib relaxed_check=1

2. Die Datei '/etc/modprobe.d/speedstep-smi.modprobe'
mit dem Inhalt:
options speedstep-smi smi_port=0xb2 smi_cmd=0x82 smi_sig=1

Anschließend werden die Namen der beiden Module noch in die Datei '/etc/modules' eingetragen:


speedstep-lib
speedstep-smi

Nun sollte auch nach einem Neustart das Heruntertakten des Prozessors funktionieren und der Akku ein wenig länger halten.

Wer gerne Linux auf anderen ThinkPad Modellen installieren möchte, dem empfehle ich das Thinkwiki, dort finden sich allerlei Informationen zu Hardware und Problemlösungen auf den einzelnen Modellen.