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Karmic Koala Extrem Torrenting

Karmic Koala release

Ich halte es da mal wie Dirk, weil das der Koala heute aufschlägt dürfte den meisten hinlänglich bekannt sein. Darum hier die Links zu den Torrents, die man tunlichst auch nutzen sollte, da die FTP- und HTTP-Server wohl erstmal aus den letzten Löchern pfeifen dürften...

Zusätzlich habe ich sämtliche Torrents auch mal auf allem was ich so an Servern und Rechnern mit freien Resourcen gefunden habe zum Seeden freigegeben. Also, happy leeching 🙂

KDE 4 Übersetzung in Intrepid

Wie vielleicht einigen aufgefallen sein wird sind die deutschen (und einige andere anderssprachige) Übersetzungen ziemlich mies. In vielen Applikationen sind Strings nicht übersetzt, sondern das englische Pendant zu sehen. Gutes Beispiel sind die 'Vor' und 'Zurück' Buttons ins Dolphin, die mit 'Back' und 'Forward' beschriftet sind.

Jetzt mag man vielleicht denken: Böse, böse KDE Übersetzer, warum ist das noch nicht gemacht? Aber halt, in der Version von KDE4 unter Hardy waren diese Strings bereits übersetzt...so what?!

Dazu folgende Erklärung wie das bei *buntu mit den Übersetzungen läuft:

Die meisten Applikationen werden ja nicht vom Ubuntu-Team übersetzt, sondern upstream in den Entwicklungszweigen der Applikationen selbst. In diesem Fall werden die KDE-Apps von den jeweiligen KDE-Translation-Teams übersetzt. So weit so gut.

Nun ist es bei *buntu aber so, dass diese upstream-Übersetzungen nicht einfach übernommen werden. Sie werden zuerst in eine in Launchpad integrierte Komponente namens Rosetta übernommen. Erst von dort aus werden die Pakete generiert, die dann letztendlich in die Distribution übernommen werden.

Ok, wo liegt jetzt das Problem?

Das Problem der Stunde heißt Rosetta. Eigentlich gut im Ansatz, nämlich das es mit diesem Tool möglich ist das auch Leute die mit Übersetzungen eigentlich nichts am Hut haben einzelne Strings zu übersetzen, ohne dafür zusätzliche Software zu installieren oder ähnliches. Die Hürde etwas zur Übersetzung seines Lieblingsprogrammes beizutragen sinkt also.

Problem ist, das Rosetta leider schon eine große Rolle im *buntu-Release-Zyklus spielt, aber bei weitem noch nicht ausgereift ist. So wurden die eigentlich zu 100% kompletten Übersetzungen von KDE4 durch einen Bug in Rosetta nicht in das System übernommen und Intrepid erhielt Sprachpakete in denen nur die Übersetzungen enthalten sind, die in KDE3 schon vorhanden waren...

Den entsprechenden Bug-Report findet ihr hier: Launchpad Bug 292473 So wie es aussieht wird es wohl (immer) noch ein paar Tage dauern bis die Misere aus der Welt geschaffen sein wird. Peinlich, ärgerlich und enttäuschend vor allem für die upstream-Übersetzer, die wirklich gute Arbeit leisten.

Einen Thread im ubuntuuser.de-Forum gibts auch mit einigen Meinungen eines KDE-Übersetzers zur Lage: Gemischte Sprache in Kubuntu 8.10

Das Problem besteht darin, dass Kubuntu nicht einfach die Übersetzungen des KDE-Teams ausliefert, sondern erst alle Übersetzungen in Launchpad einliest, um diese dann der "Ubuntu-Community" nochmal zum Übersetzen anzubieten. Dieser extrem fehlerträchtige Prozess hat noch nie richtig funktioniert, so dass Kubuntu schon immer schlechter übersetzt war, als andere Distributionen. [Kuhrscher]

Auf der KDE-Übersetzer-Mailingliste gibt es zur Zeit eine Diskussion ob man Support Anfragen von Kubuntu-Nutzern betreffend die Übersetzung schlichtweg nicht mehr beantwortet und auf launchpad verweisen sollte. Ob das eine Lösung ist kann ich auch nicht sagen, aber ich kann verstehen das die Jungs und Mädels ganz schön angepisst sind, das die Schuld an dem Chaos auchauf sie zurückfällt, obwohl sie eigentlich nichts damit zu tun haben...denn eine offizielle Stellungnahme seitens Kubuntu habe ich bisher nicht finden können (falls es eine gibt, her damit!).

Eine kleine Zusammenfassung nochmal zum Schluss:

  • Die KDE-Übersetzungen sind eigentlich zu 100% komplett (zumindest die deutschen)
  • Der Prozeß upstream-Übersetzungen in Ubuntu zu übernehmen ist zu fehlerträchtig um zuverlässig sein zu können
  • Bug-Reports bezüglich der Übersetzung von Kubuntu bitte ins Launchpad und nicht die damit nerven die nichts dafür können 😉

So, ich hoffe das schafft wenigstens ein wenig Licht ins Dunkel. Hoffen wir das diese Geschichte ein gutes und zufriedenstellendes Ende für alle Beteiligten haben wird.

GTK Anwendungen an KDE4 anpassen

Wer KDE4 nutzt, dem wird bereits aufgefallen sein, das GTK Anwendungen wie zum Beispiel Firefox sich nicht ganz so gut integrieren wie man es vielleicht gerne hätte.

Hier die schnelle Abhilfe:

Neuen Style herunterladen: http://kims-area.com/?q=node/63 (unter dem Bild ist ein Link zum .deb-File)

Bevor das Paket installiert wird muss noch eine Abhängigkeit aufgelöst werden. Das Paket gtk2-engines-pixbuf muss über Adept oder auf der Konsole (sudo apt-get install gtk2-engines-pixbuf) installiert werden.

Dann kann man das Paket entweder per Doppelklick grafisch, oder über die Konsole (sudo dpkg -i kde4-oxygen-gnome-theme-1.0-1_all.deb) installiert werden.

Anschließend kann man in den Systemeinstellungen unter Erscheinungsbild->GTK-Stile und Schriftarten oben bei 'Use another style' kde4-oxygen' auswählen.

Beim nächsten Start sollten Firefox und andere GTK-Anwendungen, sich dann etwas besser in ihre neue Umgebung einpassen.

Zeit für ein Update – Ein Wochenende im Zeichen des Steinbocks

Nachdem die letzte Woche ein wenig turbulent war und die Ubucon leider auch der Arbeit zum Opfer fallen mußte 🙁 , werde ich dieses Wochenende mal mein Hauptsystem auf die nächste Evolutionsstufe heben.

Im Moment läuft der Download des Kubuntu 8.10 RC1 ISO Images. Richtig, dieses mal kein dist-upgrade, sondern eine komplette Neuinstallation. Da sich doch im Laufe der Zeit einiges an Datenmüll angesammelt hat wurde das denke ich auch Zeit. Zudem will ich die Gelegenheit nutzen und die 64-bit Architektur meines Core2Duo auch endlich mal Tribut zollen.

Es werden also einige Neuerungen auf mich zu kommen, denn da ich KDE als Desktop nutze ist mit Intrepid auch die Zeit für KDE4 angebrochen auf das ich nun endgültig umsteigen werde. Dazu der Umstieg auf 64-bit sowie Verschlüsselung der home-Partition.

Noch schnell ein paar Backups vom alten System gemacht, und dann gehts los. Wünscht mir Glück 😉

Upgrade von Dapper (6.06) auf Hardy (8.04)

Mit Hardy Heron ist diese Woche das neue LTS-Release der Ubuntu Reihe erschienen. Um direkt von einer auf die nächste LTS Version upzugraden wird folgendes Vorgehen empfohlen (zum Upgrade Gutsy Gibbon auf Hardy bitter hier entlang):

Als erstes sollte vom kompletten System ein Backup gemacht werden. Die Prozedur des Upgrades wurde zwar ausgiebig getestet und sollte in der Regel ohne Probleme von Statten gehen, aber sicher ist sicher, denn der Teufel ist, wie wir wissen ein Eichhörnchen.

Für alle drei hier gezeigten Methoden ist es sinnvoll zuerst das System auf den aktuellsten Stand zu bringen, bevor das Upgrade auf die nächste Version gefahren wird:


sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
sudo apt-get dist-upgrade

hier dann das Vorgehen für die einzelnen Versionen:

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