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Mir geht eine LED auf…

[Trigami-Review]

...und das meine ich ganz und gar nicht bildlich, sondern ganz real. Seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach einem Ersatz für meine doch mittlerweile in die Jahre gekommene MagLite Mini. Sie hat mich jahrelang treu begleitet, kann aber in Sachen Leuchtkraft nicht mehr wirklich überzeugen. Da kam mir das Review-Angebot für eine LED-Taschenlampe aus dem Hause Zweibrüder. Umso mehr gefreut habe ich mich als meine Bewerbung angenommen wurde. Als Testgerät bekam ich die LED LENSER Hokus Focus welche nicht in einer schnöden Plastikverpackung kommt, die man nur mit schwerem Gerät öffnen kann, sondern in dieser formschönen Box:

LED Lenser Hokus Focus Box

LED Lenser Hokus Focus Box

Zuerst einmal ein paar technische Daten:

Länge: 128,5mm
Gewicht: 138g
Lichtstrom: 80lm

Die Leuchtweite soll bei über 25m liegen und die 3 AAA Batterien (die mitgeliefert wurden) sollen für etwa 70 Stunden Licht spenden. Ebenfalls dabei war ein Band zur Befestigung am Handgelenk und eine Nylon-Tasche inklusive kleinem Karabiner.

LED Lenser Hokus Focus Zubehör

Look & Feel

Auf den ersten Blick wirkt die Lampe sehr hochwertig, was sich auch beim ersten in die Hand nehmen bestätigt. Das Gewicht passt zur Größe, nicht zu schwer, aber man hat etwas in der Hand. Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich den Anschaltknopf der sich am hinteren Ende befindet, so dass sich dieser nur betätigen läßt wenn man die Lampe "verkehrt" herum hält. Gewöhnungssache schätze ich 🙂

LED Lenser Hokus Focus Knopf

Die Innereien

Beim ersten Aufschrauben fällt sofort die Gummidichtung am Gewinde auf, die das Eindringen von Wasser verhindern soll, und das auch tut, siehe Fotos weiter unten. Die Batterien werden in einem Adapter aufgenommen, der über vergoldete Kontakte den LED-Chip versorgt. Dieser Hochleistungschip sorgt zusammen mit der davor angebrachten Linse für homogenes, extrem helles Licht (direktes Leuchten in die Augen würde ich vermeiden 😉 ).

LED Lenser Hokus Focus

Lichttest

Das wichtigste an einer Taschenlampe ist, natürlich, das Licht. In den folgenden Bildern sind jeweils in der rechten Hälfte die LED-Lenser und in der linken Hälfte meine alte Mini-Maglite zu sehen.

LED Lenser Hokus Focus vs Mini MagLite - unfokussiert LED Lenser Hokus Focus  vs Mini MagLite - fokussiert LED Lenser Hokus Focus vs Mini MagLite - Überlagerung

Sehr posititv fand ich hier, dass das Leuchtfeld sehr homogen ist, man also einen komplett ausgeleuchteten Kreis erhält, der in Sachen Helligkeit einer Lampe mit konventioneller Glühbirne weit überlegen ist. Fokussiert wird wie bei der Maglite auch durch Drehung des Lampenkopfes. Bei anderen Modellen aus der Serie geschieht das durch vor- und zurückschieben, ein interessantes Konzept.

Äktschn

Da in der Testanleitung stand man könnte das Teil ruhig auch mal ins Wasser werfen, hab ich das auch direkt mal gemacht. Da ich leider keinen Bach hinterm Haus habe, müsst ihr leider mit einer ordinären Wasserschüssel vorlieb nehmen.

LED Lenser Hokus Focus Wassertest

Die gute hat etwa 2 Minuten im Wasser verbracht, was ihr nicht das geringste ausgemacht hat. Keine Wassereinbrüche zu vermelden. Das nennt man dann wohl Spritzschutz-Deluxe 🙂

Fazit

Alles in allem ist die Lampe so ziemlich das was ich mir vorgestellt hatte, bis auf die Leuchtkraft, denn die ist wirklich überragend und wesentlich besser als ich erwartet hatte für dieses kleine Gerät. Die Lampe ist mit rund 40€ nicht unbedingt billig, aber dennoch als "seinen Preis wert" zu bezeichnen. Interessieren würde mich jetzt noch ein Vergleich mit anderen "High-End"-Lampen, denn die sind teilweise doch noch ein Stück teurer. Bei mir wird die Hokus Focus auf jeden Fall die MagLite ersetzen, keine Frage...