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DVD-Ripper Handbrake jetzt mit Linux GUI

Der beliebte und für Linux, Mac und Windows erhältliche DVD2MPEG-4 Konverter Handbrake gibt es in der neuesten Version auch mit einer GUI für Linux. Bisher war dort nur die Bedienung auf der Kommandozeile möglich.

Ausserdem neu in Version 0.9.3:

  • nahezu alle Arten von Videoquellen werden akzeptiert, man ist nicht mehr nur auf DVDs beschränkt
  • Verbesserung der Qualität von x264 kodierten Videos
  • Audio-Video-Synchronisation
  • Unterstützung für den Ogg Theora Codec

Handbrake bietet viele Presets zur Aufbereitung von Videodaten für das Abspielen auf vielen verschiedenen Geräten, darunter:

  • Apple iPod/iPhone, AppleTV
  • Sony PSP/PS3
  • Xbox360

Zum Download zur Verfügung stehen 32- und 64-bit Versionen für Ubuntu Intrepid, sowie ein Source-Package für das Selbstkompilieren auf anderen Linux-Distributionen.

Achtung: Unter Intrepid musste ich das Paket libgtkhtml3.14-19 installieren, sonst startete Handbrake nicht!

Offline-False-Positive

False-Postives (also e-mails die fälschlicher Weise als Spam eingestuft werden) kommen ja dank ausgeklügelter Spamfilter heutzutage recht selten vor. Am Wochenende hatte ich allerdings meinen ersten Offline-False-Positive.

Da sich mein Erstwohnsitz immer noch bei meiner Familie befindet kriege ich dort natürlich gelegentlich auch Post (Snailmail). Bei wichtigen Sachen werde ich meistens zeitnah informiert (das ist dann quasi die Inbox), Werbung u.ä. wandert direkt in den Müll. Ausserdem gibt es noch ein kleines Körbchen wo der Rest gesammelt wird, also nichts dringendes, aber auch nichts was direkt in den Müll wandern müsste. Quasi der Spam-Ordner. Und genau hier fand ich auch das hier:

Deshalb hier erst einmal ein herzliches Dankeschön an den Bürgermeister, der eigenhändigst diese Einladung zu den Chemnitzer Linux Tagen an jeden Bundesbürger (naja fast) verschickt hat 😉 sehr coole Idee!

Ich werde zwar leider nicht nach Chemnitz fahren können, denn das Datum liegt leider mitten in der heißen Phase meiner Diplomprüfungs-Lernzeit. Aber vielleicht ist ja jemand von euch in der Lage den Bürgermeister und die Crew der Linux-Tage mit eurem Besuch zu beglücken.

Dropbox ohne Gnome/Nautilus verwenden

Einige werden schonmal von Dropbox gehört haben. Dopbox bietet die Möglichkeit Dateien plattformübergreifend zwischen verschiedenen Rechnern zu synchronisieren. Highlights sind dabei, das es erstens kostenlos ist (inkl. 2GB Speicherplatz im Web), es ein Webinterface gibt über das die Dateien ebenfalls verwaltet werden können und das es die Möglichkeit gibt gelöschte Dateien wiederherzustellen. Auch eine Versionsverwaltung ist integriert, mit der ältere Dateiversionen zurückgewonnen werden können.

Clients sind sowohl für Linux als auch für Mac und Windows betriebene Rechner verfügbar. Der Linux-Client ist allerdings eher an die Nutzer von Gnome beziehungsweise dessen Dateimanager Nautilus gerichtet.

Aber es gibt auch eine relativ einfache Möglichkeit Dropbox unter anderen Desktop-Umgebungen komfortabel zu verwenden. Dazu ist nur ein wenig Handarbeit nötig.

Zunächst muss man eine der folgenden Dateien herunterladen, je nachdem ob man ein 32- oder 64-bit Linux betreibt:

32bit: http://www.getdropbox.com/download?plat=lnx.x86

64bit: http://www.getdropbox.com/download?plat=lnx.x86_64

Die heruntergeladene Datei muss dann ins home-Verzeichnis entpackt werden. Achtung: Der Ordner der sich im Archiv befindet ist versteckt!

Anschließend kann man den Client auf der Konsole mit
/home/benutzer/.dropbox/dropboxd
starten. Beim ersten Aufruf erscheint ein Assistent, der dabei hilft einen neuen Account einzurichten und den Rechner am Dienst anzumelden.
Nach der Anmeldung wird im home-Ordner ein neuer Ordner 'Dropbox' zu finden sein, dieser ist der Synchronisations-Ordner. Wenn der Dropbox-Client im Hintergrund läuft (zu erkennen am Tray-Icon) werden alle Dateien in diesem Ordner sofort zwischen allen angemeldeten Rechnern synchronisiert.

Um den Client beim Anmelden zu Starten reicht es die ausführbare Datei '/home/benutzer/.dropbox/dropboxd' als Autostart anzulegen. Das kann entweder über die grafischen Hilfsmittel geschehen, oder als Symlink von der Konsole ins jeweilige Autostart-Verzeichnis der Desktopumgebung.
Für KDE z.B.:
ln -s ~/.dropbox/dropboxd ~/.kde/Autostart/dropboxd

Das wars schon! Viel Spass!

…gelandet!

Nachdem wir ja vor kurzem noch mit KDE 4 den Weltraum erkundet haben, gibt es heute eine weitere erfreuliche Nachricht:

"Wir sind gelandet!"

Wir, das sind mein kleines Blog und ich, und der Landeplatz ist ein Planet. Denn seit heute gehört dieses Blog zur erlesenen Kreis des ubuntuusers.de - Planeten.

Das heißt alle Ubuntu/Linux-relevanten Beiträge landen ab sofort nicht nur hier, sondern auch auf dem Planeten. Sehr cool wie ich finde!

Also: "Danke!" fürs Aufnehmen an das ubuntuusers.de-Team und "Hallo!" an alle Planeten-Leser von hier aus!

GTK Anwendungen an KDE4 anpassen

Wer KDE4 nutzt, dem wird bereits aufgefallen sein, das GTK Anwendungen wie zum Beispiel Firefox sich nicht ganz so gut integrieren wie man es vielleicht gerne hätte.

Hier die schnelle Abhilfe:

Neuen Style herunterladen: http://kims-area.com/?q=node/63 (unter dem Bild ist ein Link zum .deb-File)

Bevor das Paket installiert wird muss noch eine Abhängigkeit aufgelöst werden. Das Paket gtk2-engines-pixbuf muss über Adept oder auf der Konsole (sudo apt-get install gtk2-engines-pixbuf) installiert werden.

Dann kann man das Paket entweder per Doppelklick grafisch, oder über die Konsole (sudo dpkg -i kde4-oxygen-gnome-theme-1.0-1_all.deb) installiert werden.

Anschließend kann man in den Systemeinstellungen unter Erscheinungsbild->GTK-Stile und Schriftarten oben bei 'Use another style' kde4-oxygen' auswählen.

Beim nächsten Start sollten Firefox und andere GTK-Anwendungen, sich dann etwas besser in ihre neue Umgebung einpassen.