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Cebit Freikarten für alle…

Cebit 2009...so scheint es zumindest auch in diesem Jahr wieder. Gefühlt werden es jedes Jahr mehr Freikarten, die die Deutsche Messe AG über ihre Medienpartner verteilen und verlosen läßt. Ich persönlich kenn auch niemanden, der auf dieser Veranstaltung schonmal den horrenden Eintrittspreis gezahlt hat (dieses Jahr 33€ für die Tageskarte).

Und damit ihr das auch nicht müsst, gehts unter unten stehendem Link zu 2000 Freikarten zur diesjährigen Cebit vom 03.03. bis 08.03. Ganz umsonst ist das ganze dennoch nicht, denn ein paar Angaben zu eurer Person müsst ihr der Messe AG schon dalassen.

Kostenlose Cebit e-Tickets vom Medienpartner NET

Um das zu umgehen, werde ich mich dieses Jahr über einen bereits letztes Jahr ausgekundschafteten "Spezialeingang" aufs Gelände schleichen 😉 Oder ich nehm einfach meinen "Blogger-Presseausweis", der hoffentlich in den nächsten Tagen hier eintrifft.

Zur Zeit läufts bei mir datumstechnisch auf den 06.03. hinaus, also den Freitag.

Wie schauts bei euch? Fahrt ihr zur Cebit? Wenn ja wann? Antwort wird in den Kommentaren erwartet 🙂

Ansonsten sehen wir uns im OpenSourceForum in Halle 6

Obamas Amtsantritt unter Linux schauen. Yes we can!

Der offizielle Amtsantritt von Barack Obama wird natürlich auch ins Internet gestreamt heute Nachmittag. Leider aber nur mit Hilfe von Microsofts Silverlight. Aber Moment...es gibt ja eine OpenSource-Variante von Silverlight mit Namen Moonlight. Und genau diese ist heute in Version 1.0 erschienen, und was noch besser ist: Damit soll es möglich sein die Rede unter unixoiden Systemen zu schauen.

Also ran da:

Das Plugin für Firefox gibt es auf dieser Seite: http://www.go-mono.com/moonlight/

Und den Stream gibts dann ab 18Uhr MEZ hier: http://www.pic2009.org (funktioniert nur mit Silverlight 1.0, für die Windows/Mac-Version gehts hier lang)

Da sag ich nur:

via [heise.de]

Linux und Opensolaris im Benchmark

StopwatchUnter glasen-hardt.de findet sich ein sehr netter und ausführlicher Vergleich von Fedora 10, Sidux 2008-04, Ubuntu 8.10 und OpenSolaris 11.08 auf Leistungsebene. Lesenswert vor allem für jene die denken, ihre Distribution wäre die schnellste, denn die Ergebnisse sind erstaunlicherweise ziemlich gleichauf.

Eventuell gibts demnächst auch noch ein paar andere Distributionen im Test. Motiviert den Verfasser doch eventuell mit einem kleinen Kommentar 🙂

Bastler-Cluster

Wenn man schon mal was von Clustern gehört hat, dann meist im Zusammenhang mit irgendwelchen Supercomputern und damit verbundenen horrenden Kosten. Aber im Zeitalter von DIY und OpenSourceSoftware, kann im Prinzip jeder ders braucht (oder auch nicht braucht) sich sein eigenes, zwar kleines, aber dennoch im Vergleich zu den Kosten leistungsfähiges Cluster zusammenbauen.

Als Beispiele hab ich mal zwei solcher Selbstbauprojekte rausgesucht:

IKEA HelmerDas erste Cluster geht schon seit einer Weile im Netz rund, und ist bekannt als das IKEA- oder Helmer-Cluster. Der Name kommt vom verwendeten Gehäuse des Mini-Super-Computers, nämlich ein IKEA-Schrank namens Helmer. Der Kollege, seines Zeichens ein Schwede, brauchte eine kleine Renderfarm um seine eigene TV-Show zu rendern. Dazu verwendete er handelsübliche Hardware Komponenten, wie zum Beispiel 6 Intel Core2Quad Prozessoren, dazu das billigste Mainboard das er finden konnte. Dazu gabs pro Board noch 8GB RAM. Was das ganze gekostet hat schreibt er leider nicht dazu, aber laut seinen Angaben schluckt das ganze Gebilde nur 400Watt an Leistung.

Als Betriebssystem läuft auf dem Cluster ein Fedora Core 8. Als Verwalter der Aufgaben wurde Dr. Queue verwendet. Ein Überblick über die Leistung gibt ein kleines Render-Beispiel: Eine Szene mit 24 Frames in einer Auflösung von 4000x4000 Pixeln benötigte auf seinem MacPro 2 x DualCore Xenon 2.66 Ghz mit 4 GB ram 9.2 Stunden, das Cluster rechnete das ganze in 64 Minuten.

Jede Menge Bilder und weitere Informationen gibt es auf der Seite des Bastlers.

PS3 RackDas zweite Cluster steht in einer Uni und einige von euch werden schon davon gehört haben, denn es machte ebenfalls schon die Runde durch die Weiten des Netzes. Es geht um das Playstation 3 Gravity Grid. Und genau dazu gibt es jetzt ein How-To zum selbst nachbauen. Die Vorteile der PS3 liegen im verwendeten Cell-Prozessor und vor allem im vergleichsweise niedrigen Preis. In diesem Beispiel wurden 16 PS3s verwendet, als Betriebssystem kommt auch hier Fedora Core 8 zum Zug (neuere Versionen sollten aber prinzipiell auch funktionieren). Als Software zur Verwaltung der Clusteraufgaben wurde hier MPI verwendet.

Mehr Informationen zum Cluster selbst, inklusive Bildern, gibt es auf dieser Seite. Das angesprochene How-To gibt es hier.

Also, wenns demnächst mal etwas mehr zum Rechnen gibt und ihr ein wenig Geld unter der Matratze habt, dann wisst ihr wie ihr viel Leistung für wenig Geld bekommt.

Die spinnen die Texaner…

...das sie das tatsächlich tun, wissen wir spätesten seit dem Cowboy im Präsidentenamt...aber gerade in so einem diffizielen Bereich ist es immer gut eine etwas fundiertere Beweisführung zu haben 🙂

Man stelle sich folgendes Szenario vor:

Eine Lehrerin "erwischt" eine Gruppe Schüler die um ein Notebook versammelt sind. Der Besitzer (ein Schüler) führt das darauf installierte Linux-Betriebssystem vor und verteilt CDs mit eben diesem. Anschließend kam diese E-Mail an den Entwickler der Distribution zustande:

After confiscating the disks I called a confrence with the student and that is how I came to discover you and your organization. Mr. Starks, I am sure you strongly believe in what you are doing but I cannot either support your efforts or allow them to happen in my classroom. At this point, I am not sure what you are doing is legal. No software is free and spreading that misconception is harmful. These children look up to adults for guidance and discipline. I will research this as time allows and I want to assure you, if you are doing anything illegal, I will pursue charges as the law allows. Mr. Starks, I along with many others tried Linux during college and I assure you, the claims you make are grossly over-stated and hinge on falsehoods. I admire your attempts in getting computers in the hands of disadvantaged people but putting linux on these machines is holding our kids back.

This is a world where Windows runs on virtually every computer and putting on a carnival show for an operating system is not helping these children at all. I am sure if you contacted Microsoft, they would be more than happy to supply you with copies of an older verison of Windows and that way, your computers would actually be of service to those receiving them...

Und sowas unterrichtet kleine Texaner...mich wundert nichts mehr! Aber die passende Antwort gabs natürlich umgehend.

via [adminlife.net]