Schlagwort-Archive: software

timeEdition – cross-platform Zeitmanagement

Bei der Arbeit am Computer ist es relativ leicht die Zeit zu vergessen. Wenn man dann noch als Selbstständiger Arbeit für mehrere verschiedene Kunden erledigen muss, fällt es oft schwer hinterher auszutüfteln wie viel Zeit man für die einzelnen Kunden investiert hat.
In diese Lücke springt timeEdition. Das (seit Version 1.1.4) OpenSource (GPLv3) Programm gibt es für Linux, Mac OSX und Windows und bietet neben einem simpel zu bedienenden Interface folgende Features:

  • automatische Synchronisation mit Google Kalender, iCal, Outlook
  • Export nach Excel, XML, CSV, iCal
  • Daten-Ordner frei wählbar (super für Verwendung mit Dropbox)
  • Notizfunktion
  • Plattformübergreifend nutzbar (auch als Portable-Version)

Alles in allem für mich das perfekte Tool zum Zeit managen.

Screenshots

Features

Dokumentation

Download

gefunden bei [stadt-bremerhaven.de]

Caffeine – Wach bleiben liebes Notebook

Ein gleichermaßen kleines, wie auch nützliches Programm, welches ich in den ersten Tagen meines Mac-Daseins entdeckt habe heißt Caffeine. Dieses sorgt dafür das mein Macbook keine Stromsparmechanismen verwendet, also z.B. das Display dimmt. Sehr praktisch zum Beispiel für Präsentationen oder wenn man mal ein etwas längeres Flash-Video schauen möchte.

Caffeine Mac

Caffeine auf dem Mac

Umso mehr freut es mich zu sehen, das es jetzt auch eine Implementierung für Linux gibt. Caffeine für Linux liegt sogar schon in Version 1.0 vor. Auch ein PPA für Jaunty und Karmic wurde eingerichtet.

Caffeine unter Linux

Caffeine unter Linux

Funktioniert recht einfach, nur das Programm starten, worauf eine kleine (leere) Kaffeetasse im Tray auftaucht. Klickt man auf diese, wird sie nicht nur gefüllt, sondern deaktiviert auch alle Stromsparmechanismen des Rechners. Auch eine Aktivierung für eine bestimmte Zeitspanne ist möglich.

via [aptgetupdate]

OpenSource für den Mac – MacPorts

MacPorts LogoWer unter Linux oft und gerne auf der Konsole arbeitet, muss nach dem Umstieg auf Mac OS X nicht darauf verzichten. Wer das apt-get System auf Debian basierten Linux-Systemen zu schätzen weis, der wird mit MacPorts schnell warm werden. MacPorts hat es sich zum Ziel gesetzt gängige OpenSource Tools für den Mac verfügbar zu machen, ohne alles selbst von Hand kompilieren zu müssen. Mit derzeit etwas über 6000 Paketen / Ports ist die Sammlung natürlich nicht so umfangreich, wie man das von den einschlägigen Linux-Distributionen kennt, aber der Grundbedarf wird auf jeden Fall gedeckt.

Installation

Zunächst müssen einige Vorraussetzungen geschaffen werden. Dazu gehören zum einen das X Window System X11, welches entweder bereits vorinstalliert ist (so war es bei meinem frischen Snow Leopard) oder auf der Install-CD zum nachinstallieren bereit steht.

Dazu legt man diese ins Laufwerk und wählt im sich öffnenden Fenster "Optional Installs" und findet dort unter "Applications" den Punkt "X11". Anschließend läßt man die Software installieren.

Zweiter Punkt auf der Liste ist die Mac Entwicklungsumgebung Xcode. Diese findet man ebenfalls auf der Install-CD, oder zum Download auf http://developer.apple.com/technology/xcode.html

Danach kann man dann zu Installation von MacPorts schreiten:

Die Installation legt unter "/opt/local" einen eigenen Verzeichnisbaum an, in den die Ports installiert werden. Das macht das ganze unabhängiger vom restlichen Mac-Software-System und erlaubt unter anderem eine einfache Deinstallation des gesamten MacPorts Gefüges.

Damit die neue Software nutzbar wird, fügt MacPorts die Zeile

  1. PATH=/opt/local/bin:/opt/local/sbin:$PATH

in die Datei "~/.profile" ein. Um den neuen Pfad verfügbar zu machen, muss man entweder das Terminal neu starten oder die Datei mit dem Befehl

  1. source ~/.profile

"nachladen".

Danach kann man sofort loslegen und mit den folgenden Befehlen in den Ports wühlen:

  1. sudo port selfupdate # Aktualisiert die Ports-Datenbank (entspricht apt-get update)
  2.  
  3. sudo port upgrade outdated # Aktualisiert alle veralteten Ports (entspricht apt-get upgrade)
  4.  
  5. sudo port search suchbegriff # durchsucht die Ports-Datenbank (entspricht apt-cache search)
  6.  
  7. sudo port install software # Installiert den Port (entspricht apt-get install)

Weitere Befehle findet man im MacPorts Guide, der auch alle sonstigen Fragen beantworten sollte.

Falls doch noch eine übrig bleiben sollte, also eine Frage, ab in die Kommentare damit 🙂

Erste nachinstallierte Ports waren bei mir übrigens:

  • wget
  • rsync
  • htop
  • mc

Neues zu Hause für ein MacBook Pro

MacBook Pro 13"Nachdem vor einiger Zeit mein altes Notebook das Zeitliche gesegnet hat, war es an der Zeit für Ersatz zu sorgen.
Nach langem hin- und herüberlegen habe ich mich dazu entschieden einem Macbook Pro 13" ein warmes zu Hause zu bieten. Wie sich im Nachhinein herausstellt, eine gute Wahl.

Die Gründe für den Weg, weg von der PC-Architektur hin zum Apple Mac, sind schnell zusammengefasst:

  • enorm gut verarbeitete Hardware
  • gut aufeinander abgestimmte Hardware
  • lange Akkulaufzeit
  • kompakte Bauweise
  • unschlagbares Touchpad
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Um das mit dem Preis-/Leistungsverhältnis mal zu erklären, da der Preis oft ein Grund ist den Mac zu meiden: Versucht mal ein Notebook zu finden, das ähnliche Hardware verbaut hat und zudem in einem derart gut verarbeiteten Gehäuse steckt und ihr werdet sehen, das die Macbooks gar nicht so teuer sind, wie man oft annimmt (auch ich war angenehm überrascht).

Aber keine Angst, hier startet jetzt kein neues Apple-Fanboy-Blog und ich werde mir auch mit Sicherheit kein iPhone kaufen 😉 Allerdings wird es eine neue Kategorie geben, die da 'mac' heißen wird. In dieser werden gelegentlich Tipps und Software vorgestellt. Denn ich werde auf dem Macbook nicht Linux verwenden.

Nach einer Woche testen habe ich mich dazu entschieden Mac OS X zu benutzen. Auch hierzu ein paar Gründe:

  • auf die Hardware abgestimmtes OS
  • weniger "Basteln" nötig
  • gutes Softwareangebot, sowohl kommerziell, als auch Freeware und OpenSource
  • einfache Synchronisation mit Handy, Google Calendar/Contacts
  • Unixoider Unterbau (ich mag mein Terminal trotzdem noch)

MacBook Pro 13"Linux läuft gut auf den Mid2009er Macbooks, keine Frage. Die meiste Hardware läuft mit der Beta von Kubuntu 9.10 out-of-the-box. Siehe http://allurgroceries.com/mbp55/.

Das ich in Zukunft Mac OS mein Vertrauen schenke liegt hauptsächlich an mir. Denn mir ist aufgefallen, das ich unter Linux zu oft versucht bin herumzubasteln, selbst wenn es eigentlich nicht nötig ist. Irgendwas zum testen und basteln hat sich immer gefunden. Die Nachteile die Mac OS X gegenüber Linux hat, lassen sich zum Großteil durch Zusatzsoftware in den Griff bekommen. Dazu gehört zum Beispiel das Update von Software, welches mir AppFresh abnimmt.

Das ich mich philosophisch nicht mit Apple anfreunden kann, muss da leider erst einmal im Hintergrund bleiben. Produktiveres Arbeiten steht zur Zeit im Vordergrund.

Zur Beruhigung sei nochmal gesagt, das ich Linux auf keinen Fall den Rücken kehren werde. Auf dem Desktop und natürlich auch auf dem Server gibt es für mich keine Alternativen und das wird auch so bleiben.

Kritik, Anregungen, Tipps und ähnliches nehme ich natürlich gerne an.

Viele OpenOffice Dokumente nach Begriff durchsuchen

Man gehe davon aus, man hat einen Ordner voller Textdokumente im Open Document Format (.odf) und möchte diese nach einem (oder mehreren) Suchbegriffen durchsuchen. Nun kann man diese jeweils einzeln öffnen und die Suchfunktion von OpenOffice (o.ä.) bemühen, oder sich dort ein kleines Makro stricken.

Oder, man macht sich die Offenheit des Formates zu Nutze und durchsucht die Dokumente mit dem in dem Shell-Skript am Ende des Artikels.

Als kleine Hintergrundinformation sei gesagt, das ein Dokument im Open Document Format nichts anderes ist als eine (oder mehrere) XML-Datei(en), die in ein zip-Archiv verpackt sind. Das Skript macht nichts anderes als Dateien mit der Endung .odt mit Hilfe von 'find' zu suchen, diese mit 'unzip' zu entpacken und mit unserem guten Freund 'grep' zu durchsuchen.

Doch genug der Theorie, auf zum Wesentlichen, dem Skript:

  1. #!/bin/bash
  2.  
  3. if [ $# -ne 2 ]; then
  4. echo "Benutzung: searchodt pfad ausdruck"
  5. exit 1
  6. fi
  7.  
  8. find $1 -name "*.odt" | while read file
  9. do
  10. unzip -ca "$file" content.xml | grep -qli "$2"
  11. if [ $? -eq 0 ]; then
  12. echo "Suchbegriff gefunden in " $file
  13. fi
  14. done

Anleitung:
Man kopiere das obige Skript und füge es in eine Datei Namens 'searchodt' ein. Mache diese ausführbar:

  1. chmod +x searchodt

Anschließend läßt man das Skript auf seine Dokumente los:

  1. ./searchodt /pfad/zu/den/odf-dateien suchbegriff

Für jedes Dokument, in dem der Suchbegriff gefunden wurde erhält man als Ausgabe eine Zeile der folgenden Art:

  1. Suchbegriff gefunden in [dateiname]

Und nun viel Spaß beim Suchen.

PS: Versucht das man mit einem .doc hinzubekommen 😉