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How2Help OpenSource Teil 1: Foren und IRC

Im ersten Teil der Reihe How2Help OpenSource wird es darum gehen wie man aktiv in Foren und Chats (vorzugsweise IRC) anderen beim Lösen ihrer Probleme helfen kann.

Warum?

Im OpenSource-Bereich sind die Nutzer der Software meist das größte Kapital. Je mehr Nutzer ein Projekt hat, desto mehr engagieren sich zum Beispiel beim BugTracking oder ähnlichem. Da aber gerade Anfänger häufig über für den etwas versierteren Nutzer triviale Probleme stolpern, sollte man sein eigenes Wissen nutzen um neuen Nutzern den Einstieg zu erleichtern bzw. überhaupt erst zu ermöglichen.

Wie?

Viele Nutzer, die Probleme beim Installieren, Einrichten und Benutzen von Software/Hardware haben, suchen in Foren oder im IRC nach Hilfe bei der Lösung. Wenn ihr denkt genug Erfahrung zu haben, ihr also bereits einige Probleme auf eurem eigenen System gelöst habt zum Beispiel, dann besucht diese Foren/Chats, meldet euch an und versucht anderen bei deren Problemen zu unterstützen.

Dabei sollte darauf geachtet werden das man versucht immer höflich und nett zu bleiben, auch wenn mal jemand anderer Meinung ist als man selbst, oder wenn jemand erwartet von euch alles vorgekaut zu bekommen, oder sich einfach nur so unglaublich dämlich anstellt, das man ihm am liebsten den Umgang mit Computern verbieten möchte 😉 .

Die einfachste Art jemandem zu helfen besteht darin sich die Frage/Problemstellung durchzulesen, zu schauen ob dazu evtl. ein Eintrag in einem der vielen Wikis, Foren oder How-To-Seiten vorhanden ist und denjenigen darauf zu verweisen. Schaut euch einfach erst einmal an wie andere Lösungen vorschlagen, oder nach mehr Infos fragen und steigt dann mit ein, man wird es euch danken!

Wo?

Hier einige Adressen und Anlaufstellen, wo ihr euer Wissen über Ubuntu anderen zur Verfügung stellen könnt:

Foren:

IRC:

auf 'irc.freenode.net':

  • #ubuntu
  • #kubuntu
  • #xubuntu
  • #ubuntu-bugs
  • #ubuntu-de
  • #kubuntu-de

Natürlich gibt es noch eine Menge mehr Foren und IRC-Channels, die hier fehlen. Falls ich einen, eurer Meinung nach unentbehrlichen, vergessen haben sollte, bitte melden!

Mehrwert?

Natürlich bringt euch selbst das ganze auch etwas ein. Beim streifen durch die Foren findet man nicht selten auch mal durch Zufall Lösungen für eigene Probleme. Ein weiterer Grund für das Engagement in Foren und IRC ist die soziale Komponente. Fast jedes Forum bietet eine Art Stammtisch, das ist ein Thread in dem über alles mögliche 'gequatscht' werden kann, außerdem erfährt man dort wo zum Beispiel Events rund um Ubuntu in eurer Gegend stattfinden.

Im nächsten Teil wird das Thema 'Wikis' sein. Wo ihr welche findet und natürlich vor allem worauf zu achten ist beim Verfassen eines Artikels in einem Wiki.

Neue Serie – How to Help OpenSource

Am Wochenende steigt ja der erste Ubuntu Global Bug Jam und passend dazu will ich in einer kleinen Serie Möglichkeiten aufzeigen, wie jeder Nutzer seinem Lieblings-OpenSource-Projekt aktiv unter die Arme greifen kann. Als Beispiel werde ich, na klar, die Mithilfe-Möglichkeiten in der Ubuntu-Community ein wenig beleuchten. Prinzipiell sind die Abläufe aber in vielen anderen OpenSource-Projekten gleich oder zumindest ähnlich, so dass die Grundsätze auch dafür gelten sollten.

Gestartet wird die Serie mit der, so denke ich, einfachsten Möglichkeit, der Mithilfe zur Problemlösung in Foren, Chats und ähnlichem. In den weiteren Teilen wird es um BugReporting, also dem Melden von Fehlern an die Entwickler, oder die Mitarbeit am Artwork, also Themes, Icons usw., gehen.

Und denkt daran, OpenSource lebt von seinen Nutzern und deren Engagement in den Communities, die Software wird euch kostenfrei zur Verfügung gestellt, Grund genug auch etwas zurückzugeben und damit, nicht nur für euch selbst, die Software zu verbessern.

Teil 1: Foren und IRC

Teil 2: Wikis

Transmission – BitTorrent made easy

Schnauze voll von BitTorrent Clients mit tausenden von Features, die man eh kaum alle benutzen geschweige denn verstehen kann/will?
Das es auch einfach geht zeigt eindrucksvoll Transmission. Einfaches Interface, einfache Konfiguration (gerade mal 12 Optionen) und ein absolutes Leichtgewicht. Dazu natürlich OpenSource und erhältlich für Linux, Mac OSX, Solaris und *BSD.
Genaueres zu Installation unter Ubuntu gibt es im Ubuntuusers.de Wiki (Installationsanleitung Transmission)

Geschwindigkeit im Netzwerk messen – Speedometer

Um herauszufinden wie viele Daten gerade durch die Netzwerkleitung eures Rechners flitzt, gibt es so einige Tools. Ein ganz hübsches für die Kommandozeile ist Speedometer.

Unter Ubuntu relativ flott installiert mit

sudo apt-get install speedometer

Danach kann man die Software schon auf die Netzwerkschnittstelle loslassen:

speedometer -tx eth0 -rx eth0
Der Befehl zeigt sowohl den eingehenden als auch den ausgehenden Netzwerkverkehr auf dem Netzwerk-Device eth0.

Ein weiteres cooles Feature ist das man Speedometer auf eine Datei ansetzen kann, die gerade heruntergeladen wird, und beobachten mit welcher Geschwindigkeit dies geschieht. Dazu startet man den Download und ruft Speedometer dann mit dem Parameter -f auf:

speedometer -f /pfad/zur/datei

Speedometer kann zwar noch einiges mehr, aber das dürft ihr dann mal selbst rausfinden! Viel Vergnügen!

DNS-Lücke – Update jetzt!

Heute dürfte wieder ein Traffic-reicher Tag auf den Datenautobahnen werden. Denn so langsam trudeln die Updates für eine Lücke im "Internet-Telefonbuch" DNS. DNS-Server sorgen dafür das Adressen wie www.zeroathome.de in die passende IP-Adresse zu übersetzen. Durch die Lücke in so ziemlich allen Implementierungen des DNS-Systems (betroffen sind Versionen aller großen Hersteller - ISC, Cisco, Microsoft), können solche Telefonbucheinträge verändert bzw. umgeleitet werden. Das läßt sich zum Beispiel für Phishing-Attacken nutzen, in dem von der Adresse einer Bank z.B. auf einen eigenen Server umgeleitet wird.

Ob der DNS über den ihr gerade surft betroffen ist kann auf der Seite des Entdeckers der Lücke überprüft werden. Das seit gestern veröffentlichte Update schließt die Lücke übrigens nicht komplett, sondern erschwert lediglich dessen Ausnutzung. Wirkliche Abhilfe wird wohl erst die Einführung von DNSSEC schaffen, was aber wohl nicht so schnell passieren wird. Bis dahin heißt es, nicht nur für Betreiber eines DNS-Servers, Augen und Ohren offen halten!

Mehr Infos unter folgenden Adressen:

https://www.adminlife.net/allgemein/kritische-dns-luecken-erzeugen-updatewelle/

http://www.heise.de/newsticker/Massives-DNS-Sicherheitsproblem-gefaehrdet-das-Internet--/meldung/110641/