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LAMP – Linux-Apache-MySQL-PHP

server tutorialEin Linux Home Server sollte nicht nur Dateien im Netz bereitstellen können, er sollte auch andere Dienste anbieten, ob nun zur Erleichterung der Arbeit (z.B. Webseiten-Entwicklung) oder zum Vergnügen sei mal dahin gestellt. Ein potentes System um solche Dienste anzubieten ist ein ausgewachsener Webserver, wie zum Beispiel der Apache-Webserver. Und genau im diesen geht es heute. Wir werden den Apachen installieren und für die Verwendung mit PHP und MySQL vorbereiten

Bevors richtig losgeht bringen wir erstmal alles auf den neuesten Stand:

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
sudo apt-get dist-upgrade

Falls dabei der Kernel (linux-image-...) aktualisiert wurde, ist ein Reboot empfehlenswert: sudo reboot

Soo, und weiter gehts zum eigentlichen Etappenziel des heutigen Tages:

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Mehr Software für KDE 4 installieren

kde40

Meine Installationsanleitung für KDE 4.0 führt lediglich zur Installation des Basis-Systems, also der unbedingt erforderlichen Pakete um KDE 4 auszuführen. Das Gesamtpaket bietet natürlich einiges mehr an Software, die unter Kubuntu bequem nachinstalliert werden kann:

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Samba – Dateiserver unter Linux

server tutorialDa der letzte Teil der Linux-Server Serie 'Server nach Wunsch' schon eine Weile zurückliegt, geht es jetzt endlich weiter. Das SMB-Protokoll, dem das Freigeben von Ordnern in den meisten Windows-Netzen zu Grunde liegt, wurde bereits 1983 von IBM entwickelt und seitdem von vielen Firmen weiterentwickelt. Das größte Einsatzgebiet von SMB ist in der Windows-Dateifreigabe zu finden, und da sich diese mittlerweile als Quasi-Standard festgesetzt hat, sollte auch unser Linux-Server die Sprache von SMB beherrschen. Das dafür benötigte Programm Samba, das frei unter GPL-Lizenz verbreitet wird, stellt die benötigten Funktionen zur Verfügung, um aus Linux einen "Windows-Dateiserver" zu machen.

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Jinzora – Musik Streaming im Heimnetz

Jinzora Screenshot

Jinzora is a complete, web based multimedia application. It enables you to manage and stream your digital music and videos to any internet connected computer, your home stereo set, a hardware jukebox device or a capable PDA or smartphone.

Musik Streaming kennen wir alle von diversen Radiostationen, die ihr Programm über das Internet an den Mann bringen. Aber auch für euer Heimnetzwerk ist ein solches Streaming sehr praktisch, so kann die komplette Musiksammlung auf einem zentralen Rechner zu verwalten und auf jedem Rechner im Haus abzuspielen, gekrönt von einer einfach zu bedienenden Weboberfläche über die man sich seine Playlisten zusammenstellen kann.

All das bietet Jinzora. Jinzora ist eine PHP-Software, die sowohl auf Apache als auch auf dem IIS läuft. Lizensiert ist das ganze unter der GNU GPL, ist also OpenSource und umsonst 😉 .

Die Mindestanforderungen:

Apache oder IIS mit PHP, SQL System (MySQL, MSSQL, SQlite....)

Zur Installation:

Zuerst das Jinzora Paket herunterladen.

Dann das ganze ins Hauptverzeichnis eures Webservers entpacken (z.B. unter Ubuntu '/var/www')

Unter Linux muss dann noch die Datei configure.sh ausgeführt werden:

chmod +x configure.sh

sudo ./configure.sh

Nun wechselt zu eurem Web-Browser und ruft Jinzora auf:

http://[serveradresse]/jinzora2

Das Installationsschema ist selbsterklärend, allerdings in Englisch gehalten.

Danach muss nur noch das Verzeichnis 'install' aus dem jinzora2 Verzeichnis gelöscht werden und die Oberfläche sollte im Browser aufgerufen werden können.

Abgespielt werden kann der Stream auf so ziemlich jedem System von Windows über MacOS über Linux, sogar auf Windows Mobile sollte es funktionieren. Auch eine Funktion zum abspielen der Stücke auf dem Server ist vorhanden, muss aber während der Konfiguration ausgewählt werden.

Mehr Informationen zu Jinzora

Cron – die Zeitschaltuhr für Linux

tux_sucks.jpgAnfang der Woche konntet ihr hier lesen wie man mit dem Programm ftpmirror ganz einfach seinen Webspace auf den heimischen Computer sichert. Ganz praktisch, aber ein Haken bleibt. Man muss immer noch daran denken das Programm auszuführen. Aber Linux wäre nicht Linux wenn es nicht auch eine Methode gäbe um Programme zeitgesteuert auszuführen. 'Cron' heißt das ganze und die Bedienung werde ich im folgenden etwas erklären:

Cron sollte auf den meisten Linux-/Unix-Systemen bereits vorinstalliert sein. Um zu sehen ob für euren Benutzer bereits irgendwelche geplanten Aufgaben bestehen einfach

crontab -l

auf der Konsole ausführen. Dort sollte eigentlich noch kein Eintrag vorhanden sein, deshalb schauen wir uns mal die crontab des root-Accounts an:

sudo crontab -l

Auch hier gähnende leere? Dann sollten wir das ändern, doch dazu erst ein wenig Theorie:

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