Schlagwort-Archive: kde

Dropbox ohne Gnome/Nautilus verwenden

Einige werden schonmal von Dropbox gehört haben. Dopbox bietet die Möglichkeit Dateien plattformübergreifend zwischen verschiedenen Rechnern zu synchronisieren. Highlights sind dabei, das es erstens kostenlos ist (inkl. 2GB Speicherplatz im Web), es ein Webinterface gibt über das die Dateien ebenfalls verwaltet werden können und das es die Möglichkeit gibt gelöschte Dateien wiederherzustellen. Auch eine Versionsverwaltung ist integriert, mit der ältere Dateiversionen zurückgewonnen werden können.

Clients sind sowohl für Linux als auch für Mac und Windows betriebene Rechner verfügbar. Der Linux-Client ist allerdings eher an die Nutzer von Gnome beziehungsweise dessen Dateimanager Nautilus gerichtet.

Aber es gibt auch eine relativ einfache Möglichkeit Dropbox unter anderen Desktop-Umgebungen komfortabel zu verwenden. Dazu ist nur ein wenig Handarbeit nötig.

Zunächst muss man eine der folgenden Dateien herunterladen, je nachdem ob man ein 32- oder 64-bit Linux betreibt:

32bit: http://www.getdropbox.com/download?plat=lnx.x86

64bit: http://www.getdropbox.com/download?plat=lnx.x86_64

Die heruntergeladene Datei muss dann ins home-Verzeichnis entpackt werden. Achtung: Der Ordner der sich im Archiv befindet ist versteckt!

Anschließend kann man den Client auf der Konsole mit
/home/benutzer/.dropbox/dropboxd
starten. Beim ersten Aufruf erscheint ein Assistent, der dabei hilft einen neuen Account einzurichten und den Rechner am Dienst anzumelden.
Nach der Anmeldung wird im home-Ordner ein neuer Ordner 'Dropbox' zu finden sein, dieser ist der Synchronisations-Ordner. Wenn der Dropbox-Client im Hintergrund läuft (zu erkennen am Tray-Icon) werden alle Dateien in diesem Ordner sofort zwischen allen angemeldeten Rechnern synchronisiert.

Um den Client beim Anmelden zu Starten reicht es die ausführbare Datei '/home/benutzer/.dropbox/dropboxd' als Autostart anzulegen. Das kann entweder über die grafischen Hilfsmittel geschehen, oder als Symlink von der Konsole ins jeweilige Autostart-Verzeichnis der Desktopumgebung.
Für KDE z.B.:
ln -s ~/.dropbox/dropboxd ~/.kde/Autostart/dropboxd

Das wars schon! Viel Spass!

Standard-Desktop Applikationen[Personal Toolbox]

zeroathome.de - DesktopHier mal eine kleine Übersicht über meinen Desktop und die Programme, die bei mir bei den meisten Sessions von Start bis Ende laufen:

Als Desktop-Umgebung kommt zur Zeit KDE 3.5.x zum Einsatz, KDE 4.x ist im Moment zur täglichen Verwendung einfach nicht zu gebrauchen. Darauf aufsetzend arbeitet Compiz-Fusion mit Emerald als Window-Decorator. Praktischstes Feature für mich ist dabei das umschalten zwischen den Desktops mit meiner Maus, indem ich das Mausrad nach links oder rechts kippe.

Des weiteren ist das ganze so konfiguriert das zum Beispiel der Browser immer auf Desktop 1 startet, Instant-Messenger und Audio-Player immer auf Desktop 2 und der IRC-Client auf Desktop 4. Desktop 3 (der gegenüber 😉 ) wird dann zum Start weniger genutzter Programme genutzt. Alles in allem etwas was ich nicht mehr missen möchte.

Seit kurzem nutze ich AWN als Dock. Nachdem ich mich jahrelang dagegen gewehrt habe ein Dock zu verwenden, hat mich AWN dann doch überzeugt, die Taskleiste ins Alt-Eisen zu geben.

Als Browser nutze ich wie die meisten sicherlich schon wissen Firefox, derzeit in Version 3 mit einigen Add-Ons. Als Instant Messenger rennt hier Pidgin (ja trotz KDE) allerdings nicht für IRC, denn dafür verwende ich irssi, als IRC-Client nicht zu schlagen.

Fürs Entertainment nebenbei läuft Amarok zum Abspielen von Musik natürlich, aber auch zum Abonnieren von Podcasts und hören von Audiostreams. Ausserdem zum befüttern meines Nokia N95 mit frischer Musik.

Zum Aufschreiben wichtiger oder auch unwichtiger Sachen/Tipps/Tricks nutze ich Basket (oder eben dieses Blog) zum schreiben längerer Texte wie zum Beispiel dem Server Guide kommt der LaTeX-Editor Kile zum Einsatz.

Für die Arbeit im Terminal wechseln sich der KDE-Standard Konsole und Yakuake als 'Quake-Style-Console' ab. Text-Editoren sind ebenfalls zwei im Einsatz, im Terminal vim und auf dem Desktop, Kate, das sich nach meiner Umfrage neulich als eindeutiger Favorit herauskristallisiert hat, dazu aber in einem späteren Post nochmal mehr.

Natürlich kommen im Laufe der Woche noch einige andere Programme dazu, aber ich würde das hier mal als den harten Kern bezeichnen, der im Moment im täglichen Einsatz ist.

Kubuntu und Nokia N95 synchronisieren

Was nützt das tollste Handy wenn man die Kontakte und den Kalender nicht mit dem Desktop synchronisieren kann? Darum hier die Anleitung zur Synchronisation eures Nokia N95 mit dem KDE-Desktop.

Weiterlesen

Grafischer SSH-Manager für KDE – ksshmenu

Wer mehrere Linux-Server, oder andere Rechner mit SSH-Zugang unter seiner Fuchtel hat, der hat es gerade auch in letzter Zeit, nicht sehr einfach wenn es zum Beispiel ans Thema Sicherheitsupdates geht. Unter KDE heißt es dann immer

n * ( Konsole öffnen + 'ssh user@server' + passwort )

Unter Gnome gibt es bereits das Tool SSHMenu - unter KDE jetzt auch 🙂

Der Betreiber von burn a church hat sich den KDE-Usern dieser Welt erbarmt und ksshmenu zusammengeschraubt. Danke dafür!

Zur Zeit ist das ganze "nur" über eine XML-Datei konfigurierbar, leistet dann aber exzellente Dienste! Auf der Download-Seite steht ein Source Paket zum selbstkompilieren und ein .deb für Debian/sid zur Verfügung, welches aber auch unter Kubuntu Hardy installierbar ist (zumindest bei mir). Die Software ist unter GPLv2 veröffentlicht.

Download ksshmenu

Screenshot von 'burn a church'

Kein Grund zum reihern…Kubuntu Hardy Heron

Nein wahrlich, kein Grund sich des Frühstücks wieder zu entledigen. Nachdem ich vor einigen Wochen meinen Test-/2.-Rechner auf die kommende Kubuntu-Version geupdatet hatte folgte gestern mein Notebook. Nach ungefähr zweieinhalb Stunden und einem Downloadvolumen von 1,5GB war der Reiher auf der Platte. Größere Zwischenfälle gab es keine. Nur mein selbstkompilierter Ati-fglrx musste neu übersetzt werden, womit dieser dann jetzt auch die aktuelle Versionsnummer trägt.

Kritik

Besonders erfreut war ich das OpenOffice 2.4 ohne Murren läuft, da hatte ich schon anderes gehört. Das einzige kleine Manko ist im Moment noch Firefox 3, der leider einen Großteil meiner Plugins nicht unterstützt, aber ich denke das wird nicht mehr so lange dauern. Sonst kann ich "leider" keine Kritikpunkte finden, wenn sich das ändert, sag ich Bescheid 😉

Desktop

Desktopmäßig bin ich vorerst mal bei KDE3.x geblieben. Stabil ist im Moment wichtiger als Bleeding Edge. Und wenn die Version 3.5.9 eines ist, dann wohl stabil. Ausserdem gefällt mir mein Desktop im Moment so gut, dass ich den so bald nicht einmotten möchte. Ausserdem sagt mir KDE4 im Moment noch nicht so zu, ich hoffe das ändert sich mit Version 4.1 dieses Jahr noch.

Effekthascherei

Da ich gestern ein wenig Zeit hatte, habe ich mich dann auch gleich mal wieder mit den Desktop-Effekten auseinandergesetzt, die ich in der letzten Version relativ zeitnah zur Installation iwieder deaktiviert hatte. Bin mal gespannt wie lange es dieses Mal hält, bisher überwiegen allerdings die Vorteile. Vor allem dann, wenn jemand mit offenem Mund hinter einem steht und über die Schulter den Desktop-Würfel bestaunt 😉

Wie?

Natürlich wird das Upgrade auf Rechnern die produktiv eingesetzt werden zu Zeit noch nicht empfohlen. Ein Backup des Systems sollte in jedem Fall Pflicht sein, falls dann doch mal etwas schiefläuft. Dies stellt zum Beispiel mit Hilfe von partimage kein großes Problem dar.

Das Upgrade wurde unter Kubuntu mit Hilfe von
sudo adept_manager -dist-upgrade-devel
durchgeführt, da ja Hardy Heron noch nicht offiziell veröffentlicht wurde. Trotz RC-Status läuft der "kühne Reiher" aber bisher ohne Probleme und ich bin davon überzeugt das sich das auch nicht ändern wird.

Falls beim Upgrade Probleme auftreten hilft meist ein
sudo apt-get dist-upgrade
oder
sudo apt-get -f install

Links

Informationen zu Kubuntu 8.04 Hardy Heron

Informationen zu KDE 3.5.9

Informationen zu KDE 4.0.3